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February 11 2013

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Les Chiffonniers du Caire - Documentaire Complet
Die Müllsammler von Kairo - vollständige Dokumentarfilmfassung

Disponible sur YouTube - http://youtu.be/SJR1O_Uj6EE



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March 27 2012

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Warum der Wahnsinn um sich greift | WOZ Die Wochenzeitung 2011-08-11



  
Die Vielfachkrise


Banken und Spekulanten treiben dank der Milliarden aus den Rettungsfonds jene vor sich her, die ihnen in der Finanzkrise aus der Patsche geholfen haben.

«Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit (...) Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuss; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert ...»
T. J. Dunning: «Trades’ Unions and Strikes», London 1860, zitiert in Karl Marx: «Das Kapital, Band I»

Die Welt befindet sich gegenwärtig in einer mehrfachen Krise – einer Vielfachkrise von Finanzen und Wirtschaft, von Energie und Klima, von Ernährung und Politik. Hintergrund ist vor allem ein Wachstumsdilemma: Ohne Wachstum sind soziale Stabilität und ökonomischer Wohlstand gefährdet. Könnte man aber das Wachstum so richtig beschleunigen, dann wird die Natur in planetaren Ausmassen zerstört und eine Menschheitskrise ausgelöst.

Die Vielfachkrise begann freilich einfach als eine verheerende Finanzkrise, wie sie die Welt zuvor noch nie erlebt hatte. Grundsätzlich entstehen Finanzkrisen, wenn Forderungen von KreditgeberInnen aus den Einkommensflüssen oder aus dem Vermögen von SchuldnerInnen nicht mehr bedient werden können. Entweder sind die Forderungen zu hoch oder die realen Überschüsse der Schuldner zu niedrig – oder beides kommt zusammen.

Erst Bankenkrise, dann Schuldenkrise

Dass die Wachstumsraten des Brutto­inlandsprodukts (BIP) überall in der Welt rückläufig sind, ist unabweisbar. Anders als die realwirtschaftlichen Überschüsse steigen jedoch die Renditen des Finanzkapitals auto­referenziell, nur auf sich selbst bezogen. Mit der Verbriefung werden finanzielle Forderungen als Wertpapier weltweit handelbar gemacht. Seitdem ist es ein fantastisches Geschäft, Wertpapiere zu «originieren». Das ist, als ob es den Alchimisten gelungen wäre, aus Dreck Gold zu gewinnen. Werte werden nicht durch Arbeit und Naturumformung geschaffen, sondern durch Verbriefung originiert und von den Renditen abgeleitet, die beim Verkauf auf Finanzmärkten erzielt werden können (daher auch die Bezeichnung «Derivat»).

Sinken die Renditen, so verfällt sofort der Wert der Papiere, und wenn diese als Sicherheit für andere Schulden dienen, platzt die Kreditbeziehung. Geschieht dies nicht nur vereinzelt, sondern en masse, ist die grosse Finanzkrise da. Stockt der Finanzfluss, wird auch die reale Kapitalzirkulation unterbrochen. Das Wachstum bricht ein, es kommt zu einer Rezession. Erst Lehman Brothers, dann General Motors – und immer ist der Staat dabei.

Heute verfolgt der Staat aber nicht mehr wie im vergangenen Jahrhundert eine «Krisenvermeidungsstrategie». Er ist im Krisenstrudel mittendrin. Die gegenwärtige Krise begann ziemlich harmlos als Subprimekrise fauler Hypotheken in den USA. Die Einkommen der Hypothekenschuldner reichten nicht aus, um die nach oben spekulierten Zinsen (finanzielle Forderungen) zu bedienen. Da die Hypotheken mit der Zustimmung der Ratingagenturen zu komplexen Wertpapieren gebündelt und in aller Herren Länder verkauft worden waren, wurden nun auf einmal Milliarden, ja Billionen von Wertpapieren «toxisch», und zwar ebenfalls fast überall in der Welt. Die Subprimekrise der Hypothekenschuldner in den USA verwandelte sich in eine globale Bankenkrise.

Sofern die betroffenen Banken als «sys­temrelevant» eingestuft wurden (meistens gemäss der simplen Formel «too big to fail»), waren die Regierungen sofort zur Stelle, um Rettungspakete zu schnüren. Die Staaten verschuldeten sich. Kommen ein hoher Schuldenstand und ein schlechtes Rating (und daher hohe Zinsen) zusammen, wird der Schuldendienst untragbar. Aus der Subprimekrise ist eine Banken- und Finanzkrise geworden, die sich nun zur Schuldenkrise der Staaten zuspitzt. Die «Rettungsschirme» für private Finanzinstitute und Unternehmen reichen nicht mehr, da bedarf es der koordinierten internationalen Intervention. Man denke nur an den Internationalen Währungsfonds, der das Know-how des Umgangs mit den Schuldenkrisen von Entwicklungsländern bereits in den achtziger Jahren erworben hat. In Europa wurde ein Europäischer Stabilitätsmechanismus geschaffen, um die Pleite eines Mitgliedslands und die Währungskrise des gesamten Euroraums abzuwenden. Doch das nutzt nicht viel, weil die Regierungen es vermeiden, den Zufluss zur «Spekulationskasse» (John M. Keynes) zu stoppen.

Sackgassen und Blockaden

Wie kann die Krise von Banken, Staaten und Währungsräumen überwunden werden? Im Prinzip dadurch, dass die realen Überschüsse zur Verbesserung der Schuldendienstfähigkeit gesteigert und die finanziellen Forderungen reduziert werden. Dies ist auf vier Wegen möglich – allerdings führen sie entweder in eine Sackgasse oder werden politisch blockiert.

Der erste Weg hat den Namen «Austerity». Um das Defizit des Sekundärbudgets auszugleichen, wo der Schuldendienst verbucht wird, muss im Primärbudget, wo unter anderem die Sozialleistungen enthalten sind, ein Überschuss her. Wenn die Steuern auf die mobilen Produktionsfaktoren – also das «scheue» Kapital – tabu sind, dann müssen Steuern und Gebühren auf den immobilen Produktionsfaktor – die lohnabhängigen Arbeitskräfte – angehoben werden. Auch die Ausgaben, die ihnen zugute kommen, müssen dann sinken: Sozial­ausgaben werden zusammengestrichen, die Löhne und Gehälter gekürzt, öffentliche Güter und Dienste beschnitten. Das ist eine verteilungspolitische Kriegserklärung.

Auf einem zweiten Weg werden die finanziellen Forderungen der Gläubiger an die Schuldner gesenkt. In einem Schuldenaudit wäre es möglich, die Legitimität der Schulden zu prüfen. Die Ratingagenturen müssten aus dem Geschäft genommen werden. Sie prüfen ausschliesslich die Kreditwürdigkeit von Schuldnern und die Bonität von Wertpapieren, nicht aber die Leistungsfähigkeit der SchuldnerInnen und auch nicht die Legitimität und die Angemessenheit des Schuldendiensts. Deshalb kommen absurde Ratings zustande. Je weniger SchuldnerInnen in der Lage sind, ihre Schulden zu bedienen, desto höher steigen die Zinslasten. Eine Reduzierung des Schuldendienstes verlangt daher einen Forderungsverzicht von Gläubigern, eine faire, effiziente und transparente Insolvenzregelung.

Der dritte Weg wäre keine Sackgasse, doch er wird blockiert. Der spekulative Nachschub von Anlage suchendem Kapital, die «Spekulationskasse», könnte mit einer Vermögenssteuer und einer Kapitaltransaktionssteuer verkleinert werden. Der Widerstand gegen eine solche Massnahme, wie Attac sie schon seit Jahren fordert, ist allerdings mächtig, nicht nur auf dem «alten» Kontinent, sondern auch in der «neuen Welt». Dort hat die Tea-Party-Bewegung verhindert, dass die horrende Staatsverschuldung der USA durch eine Steueranhebung für die Reichen, die lediglich den Status quo vor George Bushs Steuersenkung herstellen würde, abgebaut werden könnte.

Den vierten Weg weisen die Optimist­Innen: die Wachstumsraten des BIP könnten auf ein so hohes Niveau gebracht werden, dass verschuldete Länder aus den Schulden herauswachsen. Doch wachstumswirksame Investitionen sind im Vergleich zu Finanzinvestitionen nur attraktiv, wenn die Zinsen und Finanzrenditen unter die Profitraten gesenkt werden. Das geht nicht ohne politische Eingriffe in die Finanzmärkte. Hinzu kommt, dass Wachstum an sozialen und ökologischen Grenzen kein guter Ratschlag ist.

Dennoch kommen Schlaumeier auf die pfiffige Idee, dann eben die Grenzen wachsen zu lassen. Wir befinden uns nun in den Gefilden des Green New Deal. Sicher, wenn das «easy oil» ausgeht, kann auf die «unkonventionellen» Reserven des «tough oil» zurückgegriffen werden: auf Öl aus den Regenwäldern, aus den Polarmeeren, deren Eiskappen infolge des Klimawandels schwinden, aus der Tiefsee, aus Ölsand und Ölschiefer. Da können Grenzen wachsen, da liegen noch Reserven. Doch selbst dann rücken, das ist Naturgesetz, andere Grenzen näher. Die Förderung von «tough oil» hat katastrophale Auswirkungen, wie man im Nigerdelta, in Alaska oder im Golf von Mexiko (­siehe die Katastrophe von «Deepwater Horizon» im Frühjahr 2010) und anderswo beobachten konnte und kann. Möglicherweise kann mit «tough oil» das Ölangebot noch eine Zeitlang auf hohem Niveau gehalten werden, aber nur zu steigenden Preisen und nur, wenn politische und militärisch ausgetragene Öl­konflikte in Kauf genommen werden.

Die politischen Ursachen der Krise

Dem rohstoff- und energieverzehrenden kapitalistischen Moloch geht also die Nahrung aus. Die Energiekrise ist da, und sie wird durch die Art und Weise der Bewältigung von Wirtschafts-, Finanz- und Währungskrise verschärft. Gleichzeitig sind die Schadstoffdeponien des Planeten Erde überlastet, in denen die Ausscheidungen des Molochs bislang abgelagert worden sind. Die Warnleuchten flackern am aufgeregtesten mit Bezug auf die Atmosphäre, wo die Treibhausgase bereits einen Wandel des Klimas bewirkt haben, der sich zur Klimakatastrophe zuspitzen kann.

Der Selbstbetrug mit den wachsenden Grenzen geht weiter. Wenn statt der fossilen Energien erneuerbare Rohstoffe zu Treibstoff raffiniert werden, regt das die Landnutzungskonkurrenz von «Tank oder Teller» an. In vielen Weltregionen leiden ganz entgegen den Vorgaben der Uno-Millenniumsziele aus dem Jahr 2000 Milliarden Menschen unter Hunger und Unterernährung, und diese Krise spitzt sich zu. Hinzu kommen die Spekulationen von Finanzfonds mit Nahrungsmitteln, weil ihnen infolge der Finanzkrise andere Spekulationsobjekte (wie Subprime-Immobi­lien) abhanden gekommen sind.

Die Vielfachkrise schleppt sich seit Jahren hin. Sie weicht hier und da einer freundlichen konjunkturellen Belebung und kehrt als drohende Gewitterfront zyklisch zurück. Die politische Klasse lässt es geschehen. Sie scheut Eingriffe in die Wirtschaft, wenn sie dem neoliberalen Dogma von den «eigentlich» stabilen Märkten widersprechen und wenn sie an die Machtverhältnisse rühren könnten. Die Vielfachkrise ist also vor allem eine politische Krise.

Wie wenig die politische Klasse Europas in der Lage ist, auf die vielfachen Herausforderungen zu reagieren, bringt jede neue Krisensequenz ans Tageslicht. Auch derzeit wieder, wenn wie schon seit der Subprime-Krise «die Märkte», sprich die SpekulantInnen, die Banken und Fonds, mit ihren Heerscharen von Hilfswilligen hofiert werden – mit Abermilliarden aus Rettungspaketen, die sie sofort für eine neue Spekulationsattacke nutzen. Kann der Krisenwahnsinn so weitergehen? Natürlich nicht. Der Kapitalismus ist am Ende, und die gesamte Welt wird in den Schlamassel hineingezogen. Es ist ein ethischer Imperativ und eine politische Pflicht, dies zu verhindern.

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February 10 2012

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Soziale Kälte

Ganz Wuppertal ist obdachlos: Was in diesen Tagen Obdachlose zu Dutzenden tötet, ist nicht der Winter, sondern ein System, zu dem Obdachlosigkeit wesensmäßig gehört. [...]
Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer, und alle, die sich die Illusion bewahrt haben, sie lebten in keiner Klassengesellschaft, sollten mal in die Metropolen fahren, wo in den neubürgerlichen Vierteln die Gutverdiener unter sich sind, ihre Kinder nur mit Gutverdienerkindern spielen und per Früherziehung auf ein Leben vorbereitet werden, das nur dann in einem schlechten Viertel stattfindet, wenn es eins zu gentrifizieren gibt. Die Gettoisierung der Städte ist, so will es der Markt, in vollem Gange, und für wen auch im Getto am Stadtrand kein Platz ist, der liegt, wenn es schlecht läuft, in der Fußgängerzone und zahlt den Preis dafür, dass der Markt für Arme-Leute-Wohnraum praktisch keiner ist und ein Staat, der mit den übrigen Kollateralschäden kapitalistischen Wirtschaftens schon genug zu tun hat, als Sozialwohnungsbauer ausfällt.
Denn das ist, wie man längst auch in Polen (62 Kältetote), Tschechien (18) und der Ukraine (135) weiß, Kapitalismus: Die Rechnung kommt bestimmt, und es sind immer dieselben, die sie zahlen.
Quelle: The European
Hinweise des Tages II | NachDenkSeiten – Die kritische Website - 2012-02-11
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February 08 2012

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George Grosz 1922 ... via oAnth at Diaspora*

"Schwimme wer schwimmen kann, und wer zu schwach ist gehe unter " (Schiller)

November 17 2011

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Mario Savio Memorial Lecture: Robert Reich on Class Warfare in America

Uploaded by UCBerkeleyEvents on Nov 16, 2011

The 15th annual Mario Savio Memorial Lecture & Young Activist Award will present Robert Reich, Chancellor's Professor of Public Policy at the Goldman School of Public Policy, UC Berkeley, speaking on Class Warfare in America.

Professor Reich, a political economist has served in three national administrations, most recently as Secretary of Labor under President Bill Clinton. Time Magazine named him one of the ten most effective cabinet secretaries of the 20th century and the Wall Street Journal in 2008 placed him sixth on its list of the "Most Influential Business Thinkers." He is the author of 13 books, most recently Aftershock: The Next Economy and America's Future and Supercapitalism:The Transformation of Business, Democracy and American Life. A regular commentator on public radio's Marketplace, Reich is also a syndicated columnist and a frequent contributor to the New York Times, The Atlantic, WSJ, and other major publications . He is the recipient of the prestigious Vaclav Havel Foundation VIZE 97 Prize for his writings on economics and politics and is known as an exciting, dynamic speaker.

The Memorial lecture honors the memory of the late Mario Savio, a spokesperson for Berkeley's Free Speech Movement (1964), and the spirit of moral courage and vision which he and countless other activists of his generation exemplified. The evening includes a presentation of the Mario Savio Young Activist Award, which recognizes young people engaged in the struggle to build a more humane and just society. It is co-sponsored by the UC Berkeley Library, the Goldman School of Public Policy, the Free Speech Movement Cafe and the Graduate Assembly.

Reposted by99percent 99percent

October 03 2011

USA: Occupy Together

The website Occupy Together offers a wealth of information on the social movements catalyzing in many cities in the United States and in other countries around the world against corporate greed and corruption.

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oAnth:

this entry is part of the OccupyWallStreet compilation 2011-09/10, here.
0114 3447 500

pantslessprogressive:

Dr. Cornel West at the Occupy Wall Street protest Tuesday evening. [Photo: @linktothepast86]

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oAnth:

this entry is part of the OccupyWallStreet compilation 2011-09/10, here.


Reposted fromLuckyLobos LuckyLobos

October 02 2011

November 24 2010

November 23 2010

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Conditional cash transfer programmes are now a central part of the debate on social protection policies. So far the emphasis has been on “conditional”. This column focuses on the “cash” and suggests that it might benefit financial development – and that this possibility should be explored at the very least.

[...]

Among social protection policies, conditional cash transfer programmes are undoubtedly one of the most important innovations. These programmes are designed to achieve broad development objectives. The number of countries implementing conditional cash transfer programmes is rapidly growing, from about 3 in 1997 to more than 30 a decade later. Their most innovtive aspects are that:

  • these transfers are often paid in cash (as opposed to “in kind”),
  • they are targeted (usually to the poor and, especially, to women in households with children),
  • they have an explicit poverty reduction objective (they aim at alleviating poverty in the short-run through the transfers themselves, and to alleviate long-run poverty by linking the receipt of such transfers to investments in human capital),
  • they have an explicit conditionality component (the receipt of further transfers is often conditional on, for instance, school attendance and visits to health centres), and
  • they contain in their design a very strong ex-post evaluation component.
One particularly innovative component of these programmes that has received scant attention in the literature is their potential to foster financial inclusion.

[...]

— Nauro F Campos Fabrizio Coricelli voxeu.org 20101122 | How financial development can maximise the impact of social protection policies in low-income countries 

May 05 2010

Reportage aus Iowa City: "Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag | tagesschau.de | 20100425

Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City
"Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag

Iowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so groß, dass man ein "Armen-Lotto" einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe.

Reportage aus Iowa City: "Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag | tagesschau.de | 20100425

Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City
"Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag

Iowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so groß, dass man ein "Armen-Lotto" einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe.
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April 30 2010

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Hezbollah and the modern history of Lebanon
Traboulsi: Wealthy elites directly control government, indebted the state to their own banks
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April 09 2010

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"Kinderarmut in Deutschland" via Newsletter: evangelische Akademie in Tutzing bei München - Tagung 19.-20.April 2010



Sehr geehrte Damen und Herren,

jedes sechste Kind in Deutschland lebt in relativer Armut.
Anlass genug für die Evangelische Akademie Tutzing, gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk eine Tagung zu diesem brisanten Thema anzubieten:

Kinderarmut in Deutschland
19. - 20. April 2010
Tagungsstätte Schloss Tutzing

Unsere Experten, darunter der bekannte Armutsforscher Prof. Richard Hauser, diskutieren über Ursachen, vor allem aber Strategien zur Bekämpfung der Armut. Die Journalistin Maria von Welser, stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, liest aus ihren Sozialreportagen "Leben im Teufelskreis".

Bei der Tagung sind noch Plätze frei; das vollständige Programm finden Sie unter:

http://www.ev-akademie-tutzing.de/?locus=http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/programm/detail.php3?lfdnr=1527&part=detail

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrike Haerendel
Studienleiterin
EVANGELISCHE AKADEMIE TUTZING

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December 16 2009

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Soziale Ungleichheit macht die Menschen glücklich

Telepolis, Florian Rötzer, 16.12.2009

Die <!--link--><!--link_icon-->[extern] <!--/link_icon--><!--link_text-->Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<!--/link_text--><!--/link-->, bekannt dafür, den Menschen im Auftrag der Industrie neoliberale Vorstellungen schmackhaft zu machen (<!--link--><!--link_icon-->[local] <!--/link_icon--><!--link_text-->Neoliberaler Auftrag noch nicht erfüllt<!--/link_text--><!--/link-->), hat eine neue Idee gehabt und einen Wissenschaftler, der als <!--link--><!--link_icon-->[extern] <!--/link_icon--><!--link_text-->Kurator und Berater<!--/link_text--><!--/link--><!--link--> der Stiftung kaum unabhängig zu bezeichnen ist, beauftragt, einen ökonomisch ausgerichteten, aber über das BIP hinaus erweiterten "Lebenszufriedensindikator" (Glücks-BIP) zu erstellen. Wohl wenig überraschend kam er mit seinem <!--link_icon-->[extern] <!--/link_icon--><!--link_text-->Ergebnis<!--/link_text--><!--/link--> den neoliberalen Vorstellungen des Auftraggebers zur "marktwirtschaftlichen Erneuerung unseres Wirtschafts- und Sozialsystems" nahe, was wohl auch der Sinn der Veranstaltung war.


[...]
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// Bericht zum sogenannten "Harz IV Praktikum" - Der Staat zahlt Harz VI an den 'Praktikanten' - von den Firmen wird an die 'Praktikanten' nichts gezahlt, es handelt sich hierbei demnach um keine 1-Euro-Jobs.

Man braucht keine allzu rege Phantasie, um sich vorstellen zu können, welcher Art von Missbrauch diese Praxis Vorschub leistet.

Der Staat selbst macht sich zum Handlanger eines rigiden Entmündigungsverfahrens, das schrittweise zum verwaltungs- und arbeitsrechtlichen Entzug der Menschenwürde eines großen Teiles der Arbeitnehmerschaft führt - ein neoliberal und -konservativ herbeigesehntes Hintersassentum der Neuzeit.

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München/ Munich, 2009-12-16

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