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February 03 2013

« Lise Meitner, mère de la bombe atomique » de Wolf von Truchsess et Andreas G. Wagner (FR)



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Reposted bysciencemihaicontinuum

January 03 2013

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KenFM im Gespräch mit: Karl Albrecht Schachtschneider über: Freiheit & Souveränität - YouTube

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http://www.kenfm.de/wordpress/2012/11/16/schachtschneider

Kann ein Staat souverän sein - oder nur seine Bürger? Haben nicht alle Völker das Recht auf Selbstbestimmung? Was hat das Grundgesetz mit Immanuel Kant zu tun und wäre ein Kant-Studium als Vorbereitung auf ein Rechtsstudium ratsam? Philosophische Fragen die der Jurist und Staatsrechtslehrer Karl Albrecht Schachtschneider im Gespräch mit Ken Jebsen beantwortet. Schachtschneider ist zudem Referent auf der Compact-Konferenz am 24.11. in Berlin-Dahlem (Anmeldung unter http://konferenz.compact-magazin.com ).

http://www.kenfm.de
http://www.facebook.com/KenFM.de

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Imperativbildung im heutigen Standarddeutsch

Die hier geäußerten Einwände sind in mehrerlei Hinsicht unzureichend:

1)

Wie lautet die korrekte grammatische Verwendung der genannten Formulierung , wenn man den Imperativ - oft in empfehlender Absicht - mithilfe von "man" via Konjunktiv I (Kon-1) formuliert? - "Man esse wenig und lebe lang!"

- Sprachgeschichtlich spielt der Kon-1 in imperativer Verwendung eine wesentlich größere Rolle, als das aus dem heutigen Sprachgebrauch unmittelbar ersichtlich wäre und ist dennoch im allgemeinen Sprachgebrauch nach wie vor vorhanden. Eine Grenzziehung zum Imperativ fällt oft schwer. Auf das konkrete Beispiel angewendet: wenn zusätzlich das "man" durch Ellipse ausfällt, erhält man:"esse wenig, lebe lang", mithin den als fehlerhaft kritisierten Wortlaut.

2)

Die angegebene Definition des Imperativs, den Imperativ (= Befehlsform) bilde man, indem man die 2. Person Singular nimmt und die "st"-Endung weglaesst, ist zu simplifizierend

- Es fehlt die teilweise obligatorische, oft fakultative, teilweise notwendig wegfallende Verwendung von -e, ferner die Übernahme bzw. Nicht-Übernahme des Umlautes bei starken Verben mit Umlautbildung in der Präsenskonjugation:

Beispiele:

bei (starken und schwachen) Verben, die in der Präsenskonjugation keinen Umlaut, bzw. bei starken Verben, die den Umlaut in der Präsenskonjugation (2.&3. Person) auf ä,ö,äu, bilden:
komm! oder komme!; bleib! oder bleibe!; hüpf! oder hüpfe!; denk! oder denke! ;halt/-e!; fahr/-e!  - obligatorisches -e bei steure!; handle! fei(e)re!

Grundsätzlich nicht möglich ist das ergänzende -e im Imperativ bei starken Verben mit e-i Umlautbildung (gilt sprachgeschichtlich als Umlaut) in der Präsenskonjugation, wobei das -i- im Imperativ beibehalten wird: du sprichst - sprich! | du liest - lies!

- an einigen der hier gegebenen Beispiele ist ferner zu erkennen, dass die von Astrid angeführte Regel nicht für die starken Verben gilt, die in der Präsenskonjugation die Umlautbildung in der 2.u.3. Person Singular ä,ö und äu aufweisen - der Umlaut wird nicht in die Imperativform übernommen:

Beispiele: "du schläfst", aber: schlaf/-e!; entsprechend: lauf/-e! stoß/-e!)

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Soweit - verbunden mit den besten Neujahrsgrüßen  - mein kleiner Exkurs zum Imperativ.

oAnth, Muc, 2013-01-03
 
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Das kommt davon wenn in den Weihnachtsferien in der ORF-on-Redaktion nur Copy und Paste verwendet wird ...


Das Geheimnis seines biblischen Alters erkläre er so: „Esse wenig, lebe lang.“

Ich erst gestern an die Redaktion eines Werbespots auf Puls4:
Sehr geehrte Damen und Herren

"Vertrete dein Land" ist falsch, richtig heißt es: "Vertritt dein Land".
Den Imperativ (= Befehlsform) bildet man, indem man die 2. Person Singular nimmt und die "st"-Endung weglaesst:
"du vertrittst" minus das "st": Vertritt!
(Ausnahmen sind "Sei", "Hab" sowie "Wisse!", und bei Verben, die im Infinitiv keinen Umlaut haben, muss auch im Imperativ ein etwaiger Umlaut wegfallen)

Ich vermute, dass der Sprecher protestiert hat, bevor er den Text verlesen hat.

Ich empfehle, Texte fuer Spots immer erst von einem Muttersprachler korrekturlesen zu lassen.

Mit besten Gruessen

Astrid Gruber

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// oAnth; kleiner Exkurs zur Imperativbildung im Standarddeusch.
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