Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

April 21 2012

02mydafsoup-01

March 31 2012

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Friedrich Gulda & Herbie Hancock - All Blues (Miles Davis)

YouTube permalink

Hochgeladen von Neidhardt84 am 21.05.2009

Salzburger Festspiele, 1989.

March 30 2012

Die Bilder von Erich Buchwald-Zinnwald







Zum Lebensweg des Osterzgebirgsmalers Erich Buchwald-Zinnwald (1884 - 1972)

(Gefunden bei Couleurs)




Reposted fromglaserei glaserei

Appel à contribution : Le retour à la vie ordinaire - raison-publique.fr

Projet de dossier pour Raison publique

 

Le sommaire est construit sur trois axes : d’abord, l’interrogation sur les matériaux de la vie ordinaire (les identifier, les caractériser) et sur ce qu’ils apportent dans l’ordre de la connaissance, celui de l’évaluation normative et celui des formes de vie déployées par les personnes. Ensuite, l’interrogation porte sur quelques formes idéalisées du retour à la vie ordinaire, telles que la réinsertion sociale. Enfin, on examine certaines des limites - épistémologiques, politiques, éthiques – que rencontre de façon fondamentale dans l’espace social le mouvement de (et le désir de) retour à la vie ordinaire.

 

// oAnth - source URL - - http://www.raison-publique.fr/article517.html



March 29 2012

Dresden bei Nacht

Erich Fritzsche: “Dresden bei Nacht” (um 1960)







(Gefunden bei Couleurs)

Reposted fromglaserei glaserei

The Savoy Cocktail Book



Gestaltung von Gilbert Rumbold, 1930

Die Wikipedia über das Savoy Hotel in London.

(Gefunden bei mudwerks.tumblr.com)

Reposted fromglaserei glaserei

March 28 2012

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Dizzy Gillespie on the Bahá'í Faith | berfrois.com

yt-permalink
Reposted bymartineatsiranelection

March 27 2012

02mydafsoup-01
Dear @kitchen / @lutoma,

many thanks for the provided details - also for your reply (via getsatisfaction.com) on my complaint concerning the latest downtimes - oAnth.
02mydafsoup-01

Warum der Wahnsinn um sich greift | WOZ Die Wochenzeitung 2011-08-11



  
Die Vielfachkrise


Banken und Spekulanten treiben dank der Milliarden aus den Rettungsfonds jene vor sich her, die ihnen in der Finanzkrise aus der Patsche geholfen haben.

«Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit (...) Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuss; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert ...»
T. J. Dunning: «Trades’ Unions and Strikes», London 1860, zitiert in Karl Marx: «Das Kapital, Band I»

Die Welt befindet sich gegenwärtig in einer mehrfachen Krise – einer Vielfachkrise von Finanzen und Wirtschaft, von Energie und Klima, von Ernährung und Politik. Hintergrund ist vor allem ein Wachstumsdilemma: Ohne Wachstum sind soziale Stabilität und ökonomischer Wohlstand gefährdet. Könnte man aber das Wachstum so richtig beschleunigen, dann wird die Natur in planetaren Ausmassen zerstört und eine Menschheitskrise ausgelöst.

Die Vielfachkrise begann freilich einfach als eine verheerende Finanzkrise, wie sie die Welt zuvor noch nie erlebt hatte. Grundsätzlich entstehen Finanzkrisen, wenn Forderungen von KreditgeberInnen aus den Einkommensflüssen oder aus dem Vermögen von SchuldnerInnen nicht mehr bedient werden können. Entweder sind die Forderungen zu hoch oder die realen Überschüsse der Schuldner zu niedrig – oder beides kommt zusammen.

Erst Bankenkrise, dann Schuldenkrise

Dass die Wachstumsraten des Brutto­inlandsprodukts (BIP) überall in der Welt rückläufig sind, ist unabweisbar. Anders als die realwirtschaftlichen Überschüsse steigen jedoch die Renditen des Finanzkapitals auto­referenziell, nur auf sich selbst bezogen. Mit der Verbriefung werden finanzielle Forderungen als Wertpapier weltweit handelbar gemacht. Seitdem ist es ein fantastisches Geschäft, Wertpapiere zu «originieren». Das ist, als ob es den Alchimisten gelungen wäre, aus Dreck Gold zu gewinnen. Werte werden nicht durch Arbeit und Naturumformung geschaffen, sondern durch Verbriefung originiert und von den Renditen abgeleitet, die beim Verkauf auf Finanzmärkten erzielt werden können (daher auch die Bezeichnung «Derivat»).

Sinken die Renditen, so verfällt sofort der Wert der Papiere, und wenn diese als Sicherheit für andere Schulden dienen, platzt die Kreditbeziehung. Geschieht dies nicht nur vereinzelt, sondern en masse, ist die grosse Finanzkrise da. Stockt der Finanzfluss, wird auch die reale Kapitalzirkulation unterbrochen. Das Wachstum bricht ein, es kommt zu einer Rezession. Erst Lehman Brothers, dann General Motors – und immer ist der Staat dabei.

Heute verfolgt der Staat aber nicht mehr wie im vergangenen Jahrhundert eine «Krisenvermeidungsstrategie». Er ist im Krisenstrudel mittendrin. Die gegenwärtige Krise begann ziemlich harmlos als Subprimekrise fauler Hypotheken in den USA. Die Einkommen der Hypothekenschuldner reichten nicht aus, um die nach oben spekulierten Zinsen (finanzielle Forderungen) zu bedienen. Da die Hypotheken mit der Zustimmung der Ratingagenturen zu komplexen Wertpapieren gebündelt und in aller Herren Länder verkauft worden waren, wurden nun auf einmal Milliarden, ja Billionen von Wertpapieren «toxisch», und zwar ebenfalls fast überall in der Welt. Die Subprimekrise der Hypothekenschuldner in den USA verwandelte sich in eine globale Bankenkrise.

Sofern die betroffenen Banken als «sys­temrelevant» eingestuft wurden (meistens gemäss der simplen Formel «too big to fail»), waren die Regierungen sofort zur Stelle, um Rettungspakete zu schnüren. Die Staaten verschuldeten sich. Kommen ein hoher Schuldenstand und ein schlechtes Rating (und daher hohe Zinsen) zusammen, wird der Schuldendienst untragbar. Aus der Subprimekrise ist eine Banken- und Finanzkrise geworden, die sich nun zur Schuldenkrise der Staaten zuspitzt. Die «Rettungsschirme» für private Finanzinstitute und Unternehmen reichen nicht mehr, da bedarf es der koordinierten internationalen Intervention. Man denke nur an den Internationalen Währungsfonds, der das Know-how des Umgangs mit den Schuldenkrisen von Entwicklungsländern bereits in den achtziger Jahren erworben hat. In Europa wurde ein Europäischer Stabilitätsmechanismus geschaffen, um die Pleite eines Mitgliedslands und die Währungskrise des gesamten Euroraums abzuwenden. Doch das nutzt nicht viel, weil die Regierungen es vermeiden, den Zufluss zur «Spekulationskasse» (John M. Keynes) zu stoppen.

Sackgassen und Blockaden

Wie kann die Krise von Banken, Staaten und Währungsräumen überwunden werden? Im Prinzip dadurch, dass die realen Überschüsse zur Verbesserung der Schuldendienstfähigkeit gesteigert und die finanziellen Forderungen reduziert werden. Dies ist auf vier Wegen möglich – allerdings führen sie entweder in eine Sackgasse oder werden politisch blockiert.

Der erste Weg hat den Namen «Austerity». Um das Defizit des Sekundärbudgets auszugleichen, wo der Schuldendienst verbucht wird, muss im Primärbudget, wo unter anderem die Sozialleistungen enthalten sind, ein Überschuss her. Wenn die Steuern auf die mobilen Produktionsfaktoren – also das «scheue» Kapital – tabu sind, dann müssen Steuern und Gebühren auf den immobilen Produktionsfaktor – die lohnabhängigen Arbeitskräfte – angehoben werden. Auch die Ausgaben, die ihnen zugute kommen, müssen dann sinken: Sozial­ausgaben werden zusammengestrichen, die Löhne und Gehälter gekürzt, öffentliche Güter und Dienste beschnitten. Das ist eine verteilungspolitische Kriegserklärung.

Auf einem zweiten Weg werden die finanziellen Forderungen der Gläubiger an die Schuldner gesenkt. In einem Schuldenaudit wäre es möglich, die Legitimität der Schulden zu prüfen. Die Ratingagenturen müssten aus dem Geschäft genommen werden. Sie prüfen ausschliesslich die Kreditwürdigkeit von Schuldnern und die Bonität von Wertpapieren, nicht aber die Leistungsfähigkeit der SchuldnerInnen und auch nicht die Legitimität und die Angemessenheit des Schuldendiensts. Deshalb kommen absurde Ratings zustande. Je weniger SchuldnerInnen in der Lage sind, ihre Schulden zu bedienen, desto höher steigen die Zinslasten. Eine Reduzierung des Schuldendienstes verlangt daher einen Forderungsverzicht von Gläubigern, eine faire, effiziente und transparente Insolvenzregelung.

Der dritte Weg wäre keine Sackgasse, doch er wird blockiert. Der spekulative Nachschub von Anlage suchendem Kapital, die «Spekulationskasse», könnte mit einer Vermögenssteuer und einer Kapitaltransaktionssteuer verkleinert werden. Der Widerstand gegen eine solche Massnahme, wie Attac sie schon seit Jahren fordert, ist allerdings mächtig, nicht nur auf dem «alten» Kontinent, sondern auch in der «neuen Welt». Dort hat die Tea-Party-Bewegung verhindert, dass die horrende Staatsverschuldung der USA durch eine Steueranhebung für die Reichen, die lediglich den Status quo vor George Bushs Steuersenkung herstellen würde, abgebaut werden könnte.

Den vierten Weg weisen die Optimist­Innen: die Wachstumsraten des BIP könnten auf ein so hohes Niveau gebracht werden, dass verschuldete Länder aus den Schulden herauswachsen. Doch wachstumswirksame Investitionen sind im Vergleich zu Finanzinvestitionen nur attraktiv, wenn die Zinsen und Finanzrenditen unter die Profitraten gesenkt werden. Das geht nicht ohne politische Eingriffe in die Finanzmärkte. Hinzu kommt, dass Wachstum an sozialen und ökologischen Grenzen kein guter Ratschlag ist.

Dennoch kommen Schlaumeier auf die pfiffige Idee, dann eben die Grenzen wachsen zu lassen. Wir befinden uns nun in den Gefilden des Green New Deal. Sicher, wenn das «easy oil» ausgeht, kann auf die «unkonventionellen» Reserven des «tough oil» zurückgegriffen werden: auf Öl aus den Regenwäldern, aus den Polarmeeren, deren Eiskappen infolge des Klimawandels schwinden, aus der Tiefsee, aus Ölsand und Ölschiefer. Da können Grenzen wachsen, da liegen noch Reserven. Doch selbst dann rücken, das ist Naturgesetz, andere Grenzen näher. Die Förderung von «tough oil» hat katastrophale Auswirkungen, wie man im Nigerdelta, in Alaska oder im Golf von Mexiko (­siehe die Katastrophe von «Deepwater Horizon» im Frühjahr 2010) und anderswo beobachten konnte und kann. Möglicherweise kann mit «tough oil» das Ölangebot noch eine Zeitlang auf hohem Niveau gehalten werden, aber nur zu steigenden Preisen und nur, wenn politische und militärisch ausgetragene Öl­konflikte in Kauf genommen werden.

Die politischen Ursachen der Krise

Dem rohstoff- und energieverzehrenden kapitalistischen Moloch geht also die Nahrung aus. Die Energiekrise ist da, und sie wird durch die Art und Weise der Bewältigung von Wirtschafts-, Finanz- und Währungskrise verschärft. Gleichzeitig sind die Schadstoffdeponien des Planeten Erde überlastet, in denen die Ausscheidungen des Molochs bislang abgelagert worden sind. Die Warnleuchten flackern am aufgeregtesten mit Bezug auf die Atmosphäre, wo die Treibhausgase bereits einen Wandel des Klimas bewirkt haben, der sich zur Klimakatastrophe zuspitzen kann.

Der Selbstbetrug mit den wachsenden Grenzen geht weiter. Wenn statt der fossilen Energien erneuerbare Rohstoffe zu Treibstoff raffiniert werden, regt das die Landnutzungskonkurrenz von «Tank oder Teller» an. In vielen Weltregionen leiden ganz entgegen den Vorgaben der Uno-Millenniumsziele aus dem Jahr 2000 Milliarden Menschen unter Hunger und Unterernährung, und diese Krise spitzt sich zu. Hinzu kommen die Spekulationen von Finanzfonds mit Nahrungsmitteln, weil ihnen infolge der Finanzkrise andere Spekulationsobjekte (wie Subprime-Immobi­lien) abhanden gekommen sind.

Die Vielfachkrise schleppt sich seit Jahren hin. Sie weicht hier und da einer freundlichen konjunkturellen Belebung und kehrt als drohende Gewitterfront zyklisch zurück. Die politische Klasse lässt es geschehen. Sie scheut Eingriffe in die Wirtschaft, wenn sie dem neoliberalen Dogma von den «eigentlich» stabilen Märkten widersprechen und wenn sie an die Machtverhältnisse rühren könnten. Die Vielfachkrise ist also vor allem eine politische Krise.

Wie wenig die politische Klasse Europas in der Lage ist, auf die vielfachen Herausforderungen zu reagieren, bringt jede neue Krisensequenz ans Tageslicht. Auch derzeit wieder, wenn wie schon seit der Subprime-Krise «die Märkte», sprich die SpekulantInnen, die Banken und Fonds, mit ihren Heerscharen von Hilfswilligen hofiert werden – mit Abermilliarden aus Rettungspaketen, die sie sofort für eine neue Spekulationsattacke nutzen. Kann der Krisenwahnsinn so weitergehen? Natürlich nicht. Der Kapitalismus ist am Ende, und die gesamte Welt wird in den Schlamassel hineingezogen. Es ist ein ethischer Imperativ und eine politische Pflicht, dies zu verhindern.

Reposted bykinolux kinolux

March 26 2012

02mydafsoup-01
[...]

Es ist nun einmal so, dass sich die Welt verändert. Gott sei Dank ist es so. Mal zum Besseren, mal zum Schlechteren. Und es ist schlicht und einfach unsere Aufgabe - sowohl die eines ganz normalen Bürgers als auch die eines Anbieters von Medien – sich diesem Wandel zu stellen und sich zu überlegen: Wie kann ich mein Angebot verbessern, sodass es die Menschen interessiert. Und wenn es die Menschen interessiert, dann würden sie im Idealfall bereit sein, dafür auch zu bezahlen. Da muss ich dann selbst entscheiden, ob ich etwas kostenlos zur Verfügung stelle, oder eben nicht.

In Ihren Augen ist es also nicht die Aufgabe der Politik, für entsprechende Normen zu sorgen, sondern die Verantwortung jedes Verlegers, sich zu überlegen, auf welche Art und Weise er mit welchen Inhalten im Internet Geld verdient?

Schäff: So sehe ich das. Für mich ist ein Verleger grundsätzlich ein Unternehmer wie jeder andere auch. Was hinzu kommt, ist, dass er ein Gut verlegen darf, das noch einen besonderen Schutz genießt in unserer Gesellschaft: das hohe Gut der Pressefreiheit. Und diese Pressefreiheit ist nicht die Freiheit des Verlegers, zu schreiben, was ihm in den Kopf kommt. Sondern das ist die Verantwortung, für einen ordentlichen Journalismus zu sorgen, der im Interesse der Menschen ist. Das geht auch mit der wirtschaftlichen Verantwortung einher. Journalistischen und wirtschaftlichen Erfolg muss man miteinander austarieren. Das ist eine sehr interessante Aufgabe, die mir im übrigen großen Spaß macht. Es kann nicht sein, dass jetzt sozusagen Naturschutzgebiete errichtet werden, mittels derer die Verlage tun und lassen können, was sie wollen, ohne Rücksicht auf Verluste.

[...]
DK-Verleger Georg Schäff gegen Leistungsschutzrecht: "Mit dem digitalen Wandel umgehen" | donaukurier.de 2012-03-26
Reposted bykrekkL337hium
02mydafsoup-01
[...]

  • The great austerity war: what caused the US deficit crisis and who should pay to fix it

  • The right-wing coalition has been so successful over recent decades that the long-run challenges facing the country today are daunting. The US economy no longer serves the needs of the majority of Americans and the global neoliberal capitalist system within which it is embedded is in crisis. A second global financial disaster is not unlikely in the intermediate future. We need radical changes in both our economic and political systems. We have to change to an economic model that can produce reasonable prosperity and security for American families with much less inequality than we have at present. To achieve such an economic transformation, we have to create a functioning democracy in which the informed priorities of the majority are reasonably reflected in the outcomes of the political process, one that will replace the oligarchic control over the politics of the present moment. To achieve a functioning democracy, we need a well-informed public that understands the causes of our economic problems and can distinguish between policies that are and are not in their interest.
  • Quelle: Cambridge Journal of Economics

    Anmerkung unseres Lesers A.G.: Das “Special Issue: Austerity: Making the same mistakes again – Or is this time different?” des Cambridge Journal of Economics ist eine wahre Fundgrube hochklassiger wirtschaftswissenschaftlicher Artikel zu der Finanz- und aus ihr folgenden Staatsschuldenkrise. Das sind knapp 350 Seiten auf sehr hohem Niveau.
    Leider sind einige hoch interessante zur Wirtschaftspolitik der EU oder zum Zusammenhang von Lohnpolitik und Finanzkrise nicht frei zugänglich. Auf die frei zugänglichen Artikel lohnt es sich m.E. hinzuweisen. [...]
    2. “Dangerous interconnectedness: economists’ conflicts of interest, ideology and financial crisis” ist eine Untersuchung zu 19 renommierten Wirtschaftsprofessoren und ihrer Verstrickung mit der Finanzindustrie. Als ersten Schritt schlagen die Autoren einen Verhaltenskodex vor, der die vorhandenen Interessenkonflikte der Wissenschaftler offenlegen soll.
    3. “Making the same mistake again—or is this time different?” ist der Eingangsartikel zum Special Issue: “The problems in Western economies are deeply structural and ideological, resulting from nearly 40 years of economic liberalisation and financialisation. Reversing their effects will require a fundamental reorganisation and reorientation of both national economies and the global economic system of which they form a part.”

  • [...]
    Hinweise des Tages | NachDenkSeiten | Die kritische Website - 2012-03-26

    March 21 2012

    02mydafsoup-01

    Zehn Wünsche der Urheberrechtsindustrie - Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur)

    von Alvar Freude am 21.03.12 11:37
     

    Der "Wirtschaftsdialog für mehr Kooperation bei der Bekämpfung der Internetpiraterie" vom Bundeswirtschaftsministerium, Internet-Providern und Rechteinhabern hat eine Liste mit zehn möglichen Maßnahmen zusammengestellt. Und siehe da: von Entwarnung kann wirklich keine Rede sein, denn zu den diskutierten Maßnahmen gehört der Ausbau der Abmahnindustrie, De-Anonymisierung der Nutzer, mehr Auskunftsrechte für Rechteinhaber und natürlich weiterhin die Warnhinweise. Insgesamt kann man sagen, dass es sich um einen Frontalangriff auf das Web 2.0 handelt.

    Bei den zehn Punkten handelt es sich nach unserer Information um die folgenden:

    1. Durchführung einer Aufklärungskampagne zum Urheberrecht.
      Eine Arbeitsgruppe des Wirtschaftsdialogs hat schon Vorschläge für eine Kampagne erarbeitet.
    2. Die Werbewirtschaft soll dafür sorgen, dass auf Up-/Downloadplattformen keine Werbung mehr geschaltet bzw. nicht mehr dafür bezaht wird.
      Interessant dabei: Zanox als eines der großen Partnerprogramm-Werbenetzwerke gehört der Axel Springer AG. Das zweite große, Affilinet, gehört zu United Internet.
    3. Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere bei Downloadportalen und 1-Klick-Hostern.
      Siehe Kimble: das scheint ja doch erste Ergebnisse zu geben.
    4. Die Provider sollen IP-Adressen lange genug speichern, so dass die Abmahnindustrie weiter ausgebaut werden kann.
      Angeblich hat man sich intern bereits auf 7 Tage Mindestspeicherung extra für Auskünfte der Rechteinhaber geeinigt.
    5. Im Justizministerium wird derzeit an der Deckelung der Abmahngebühren gearbeitet. Die Rechteinhaber sprechen sich ausdrücklich dagegen aus.
      Wie zu hören war, müssen die Rechteinhaber richtiggehend getobt und gedroht haben, den Dialog zu verlassen, wenn die Deckelung umgesetzt wird.
    6. Bei Urheberrechtsverletzungen in gewerblichem Ausmaß sieht § 101 UrhG weitere Auskunftspflichten vor. Die Rechteinhaber möchten die Einschränkung auf Gewerblichen Ausmaß gestrichen haben.
      Das bedeutet: jede kleine Urheberrechtsverletzung würde umfassende Auskunftspflichten nach sich ziehen, Rechteinhaber könnten beispielsweise Daten über Nutzer erfragen, die in einem Diskussionsforum zu viel aus einer Zeitung zitieren.
    7. Es steht die Forderung um Raum, umfassendere Möglichkeiten zur Beauskunftung zu schaffen: Neben Anschlussinhaber und Adresse sollen die Provider dem Rechteinhaber auch E-Mail-Adresse, Bankdaten und die IP-Adressen anderer Sitzungen herausgeben.
    8. Es wird eine änderung der Impressumspflicht angestrebt: diese soll auch bei selbst eingestellten Inhalten gelten.
      Sprich: Uploader (z.B. bei bei 1-Klick-Hostern und anderen Plattformen, auf denen häufig Urheberrechtsverletzungen vorkommen) sollen dadurch deanonymisiert werden, andersfalls soll der Plattformbetreiber haften. Je nach Formulierung betrifft das auch Youtube, die Wikipedia und natürlich noch viel mehr.
    9. Statt einer örtlichen Zuständigkeit, sollen Strafverfolgungsbehörden, die Gewerbeaufsicht usw. thematisch organisiert werden. Sprich: Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Internet-Delikte bzw. Urheberrechtsverletzungen.
      Dies ist ein Punkt, der auch in anderem Kontext (Betrug via Internet usw.) immer wieder gefordert wird. 
    10. Die Rechteinhaber fordern weiterhin, dass die Provider an Rechtsverletzer Warnhinweise verschicken, wollen aber nicht auf Abmahnungen verzichten.
      Wie bekannt: die Provider lehnen eine freiwillige Lösung ab. Nun liegt es also am Gesetzgeber …

     

    Bei den zehn Punkten handelt es sich im Wesentlichen um die Verhandlungsmasse. Daher ist eher nicht zu erwarten, dass alles kommt; aber viele Einzelpunkte sind schon schlimm genug an sich. Als Forderungen an sich sind die meisten Sachen nicht gänzlich neu. Neu ist aber, dass diese auch von der Bundesregierung zumindest in Erwägung gezogen werden. Und im Kontext von ACTA taucht ähnliches auch immer wieder auf …

    ----------------------

    Reposted bysbsmnunatakkrekkKingBalance
    02mydafsoup-01
    02mydafsoup-01

    Consumers in the Information Society: Access, Fairness and Representation




    Bild/Foto

    Free ebook


    Members of Consumers International (CI), the only global campaigning voice for consumers, came together from around the world to discuss and set an agenda for advocacy on these issues, at the first global summit Consumers in the Information Society: Access, Fairness and Representation held in Kuala Lumpur, Malaysia on 8 and 9 March 2012. This book contains the research reports and working papers presented at that conference.



    #ebook #consumers #digitalrights #copyright

    March 20 2012

    02mydafsoup-01
    Play fullscreen

    Evolutionary biologist Michael Eisen made this t-shirt design in support of the Elsevier boycott.

    Academic research is behind bars and an online boycott by 8,209 researchers (and counting) is seeking to set it free…well, more free than it has been. The boycott targets Elsevier, the publisher of popular journals like Cell and The Lancet,  for its aggressive business practices, but opposition was electrified by Elsevier’s backing of a Congressional bill titled the Research Works Act (RWA). Though lesser known than the other high-profile, privacy-related bills SOPA and PIPA, the act was slated to reverse the Open Access Policy enacted by the National Institutes of Health (NIH) in 2008 that granted the public free access to any article derived from NIH-funded research. Now, only a month after SOPA and PIPA were defeated thanks to the wave of online protests, the boycotting researchers can chalk up their first win: Elsevier has withdrawn its support of the RWA, although the company downplayed the role of the boycott in its decision, and the oversight committee killed it right away.

    But the fight for open access is just getting started.

    Seem dramatic? Well, here’s a little test. Go to any of the top academic journals in the world and try to read an article. The full article, mind you…not just the abstract or the first few paragraphs. Hit a paywall? Try an article written 20 or 30 years ago in an obscure journal. Just look up something on PubMed then head to JSTOR where a vast archive of journals have been digitized for reference. Denied? Not interested in paying $40 to the publisher to rent the article for a few days or purchase it for hundreds of dollars either? You’ve just logged one of the over 150 million failed attempts per year to access an article on JSTOR. Now consider the fact that the majority of scientific articles in the U.S., for example, has been funded by government-funded agencies, such as the National Science Foundation, NIH, Department of Defense, Department of Energy, NASA, and so on. So while taxpayer money has fueled this research, publishers charge anyone who wants to actually see the results for themselves, including the authors of the articles.

    Paying a high price for academic journals isn’t anything new, but the events that unfolded surrounding the RWA was the straw that broke the camel’s back. It began last December when the RWA was submitted to Congress. About a month later, Timothy Gowers, a mathematics professor at Cambridge University, posted rather innocently to his primarily mathematics-interested audience his particular problems with Elsevier, citing exorbitant prices and forcing libraries to purchase journal bundles rather than individual titles. But clearly, it was Elsevier’s support of the RWA that was his call to action. Two days later, he launched the boycott of Elsevier at thecostofknowledge.com, calling upon his fellow academics to refuse to work with the publisher in any capacity.

    Seemingly right out of Malcolm Gladwell’s book The Tipping Point, researchers started taking a stand in droves. And the boycott of Elsevier continues on, though with less gusto now that the RWA is dead. It’s important to point out though that the boycott is not aimed at forcing Elsevier to make the journals free, but protesting the way it does its business and the fact that it has profits four times larger than related publishers. The Statement of Purpose for the protest indicates that the specific issues that researchers have with Elsevier varies, but “…what all the signatories do agree on is that Elsevier is an exemplar of everything that is wrong with the current system of commercial publication of mathematics journals.”

    The advantages of open access to researchers have been known for some time, but its popularity has struggled.

    It’s clear that all forms of print media, including newspapers, magazines, and books, are in a crisis in the digital era (remember Borders closing?). The modern accepted notion that information should be free has crippled publishers and many simply waited too long to evolve into new pay models. When academic journals went digital, they locked up access behind paywalls or tried to sell individual articles at ridiculous prices. Academic research is the definition of premium, timely content and prices reflected an incredibly small customer base (scientific researchers around the globe) who desperately needed the content as soon as humanly possible. Hence, prices were set high enough that libraries with budgets remained the primary customers, until of course library budgets got slashed, but academics vying for tenure, grants, relevance, or prestige continued to publish in these same journals. After all, where else could they turn…that is, besides the Public Library of Science (PLoS) project?

    In all fairness, some journals get it. The Open Directory maintains a list of journals that switched from paywalls to open access or are experimenting with alternative models. Odds are very high that this list will continue to grow, but how fast? And more importantly, will the Elsevier boycott empower researchers to get on-board the open access paradigm, even if it meant having to reestablish themselves in an entirely new ecosystem of journals?

    As the numbers of dissenting researchers continue to climb, calls for open access to research are translating into new legislation…and the expected opposition. But let’s hope that some are thinking about breaking free from the journal model altogether and discovering creative, innovative ways to get their research findings out there, like e-books or apps that would make the research compelling and interactive. Isn’t it about time researchers took back control of their work?

    If you are passionate about the issue of open access to research, you’ll want to grab a cup of coffee and nestle in for this Research Without Borders video from Columbia University, which really captures the challenge of transition from the old publishing model to the new digital world:

    [Media: Michael Eisen, Open Access, YouTube]

    [Sources: ChronicleThe Cost of KnowledgeLibrary JournalNYTimes]


    March 19 2012

    02mydafsoup-01
    Luigi Boccherini's (1743 - 1805) Fandango from Quintet No 4 in D Major, G. 448 in different interpretations

    March 18 2012

    02mydafsoup-01
    [...]

    Wenn Gauck sich unter Berufung auf Hannah Arendt darüber beklagt, daß der Totalitarismusbegriff seriösen Historikern als ein für den Systemvergleich zwischen der BRD und der DDR vollkommen untauglicher Begriff erscheint, befindet er sich damit, anders als er suggerieren will, mitnichten in Übereinstimmung zu dem, was die liberale Philosophin selbst darüber dachte. Darauf wies zuletzt Micha Brumlik richtigerweise hin. (taz, 24.2.2012). Denn Arendt stand die Gefahr eines Mißbrauchs des Begriffs zu antikommunistischen Propagandazwecken deutlich vor Augen. Deshalb empfahl sie nachdrücklich, »mit dem Wort ›totalitär‹ sparsam und vorsichtig umzugehen.« (Arendt 1986, S. 636) Was die Philosophin unter einer vernünftigen westlichen Politik verstand, hat mit Gaucks Perspektive denkbar wenig zu tun. Sie empfand es nämlich als Problem, »daß uns die Ära des Kalten Krieges eine offizielle ›Gegenideologie‹ hinterlassen hat, den Antikommunismus, welcher gleichfalls dazu neigt, einen Anspruch auf Weltherrschaft zu entwickeln«. (Arendt 1986, S. 635)


    Die DDR konnte Arendt schon deshalb nicht als ein Beispiel totalitärer Herrschaft erscheinen, weil sie den Tod Stalins als den Ausgangspunkt eines Reformprozesses im gesamten sozialistischen Lager deutete. Im 1966 geschriebenen Vorwort zum dritten Teil ihres 1951 erstveröffentlichten Buchs »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« schrieb sie: »Denn wie man auch den oft verwirrenden Zickzackkurs der sowjetischen Politik nach 1953 deuten mag, es läßt sich nicht leugnen, daß das riesige Polizeiimperium liquidiert wurde, daß die meisten Konzentrationslager aufgelöst sind, daß es keine neuen Säuberungsaktionen gegen ›objektive Gegner‹ gegeben hat und daß Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedern der neuen ›kollektiven Führung‹ heute nicht mehr durch Schauprozesse, Selbstbezichtigungen und Morde beigelegt werden, sondern indem man jemanden degradiert oder aus Moskau verbannt.« (Arendt 1986, S. 647)


    Für solcherart Differenzierungen hat ein Mann wie Gauck nur wenig Sinn. Von Entspannungspolitik und Friedensdiplomatie hält er nicht viel. Daher muß es auch nicht überraschen, daß er heute noch gegen jene Christen polemisiert, die sich im »Kalten Krieg« für Frieden und Abrüstung einsetzten, um die Gefahr eines Atomkriegs abzuwenden. »Sie waren bereit, der guten Kontakte zu den Unterdrückern wegen die Kontakte zu den Oppositionellen zu begrenzen, und sie waren trotz eines Kommunismus mit imperialen Absichten bereit, den demokratischen Westen mental und militärisch abzurüsten. War das nicht die Fortführung einer Appeasement-Politik, deren Gefährlichkeit uns in Europa bewußt sein sollte?« (Gauck 2012, S. 45)

    [...]
    17.03.2012: Ihr Mann von morgen - Oder: Was der Neuen Rechten an Joachim Gauck so gut gefällt (Tageszeitung junge Welt)
    02mydafsoup-01

    Joseph Haydn Symphony Nr. 97
    C-Dur /C major / Hoboken I/97 (Wikipedia: DE/EN)

    Leonard Bernstein, conductor

    New York Philharmonic (probably in the 70ies)
    ----------------------------------------------------

    Movements with Pdf scores

    1. Adagio -- Vivace
    2. Adagio
    3. Menuetto and Trio: Allegretto
    4. Finale: Presto assai
    Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
    Could not load more posts
    Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
    Just a second, loading more posts...
    You've reached the end.

    Don't be the product, buy the product!

    Schweinderl