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March 26 2012

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Es ist nun einmal so, dass sich die Welt verändert. Gott sei Dank ist es so. Mal zum Besseren, mal zum Schlechteren. Und es ist schlicht und einfach unsere Aufgabe - sowohl die eines ganz normalen Bürgers als auch die eines Anbieters von Medien – sich diesem Wandel zu stellen und sich zu überlegen: Wie kann ich mein Angebot verbessern, sodass es die Menschen interessiert. Und wenn es die Menschen interessiert, dann würden sie im Idealfall bereit sein, dafür auch zu bezahlen. Da muss ich dann selbst entscheiden, ob ich etwas kostenlos zur Verfügung stelle, oder eben nicht.

In Ihren Augen ist es also nicht die Aufgabe der Politik, für entsprechende Normen zu sorgen, sondern die Verantwortung jedes Verlegers, sich zu überlegen, auf welche Art und Weise er mit welchen Inhalten im Internet Geld verdient?

Schäff: So sehe ich das. Für mich ist ein Verleger grundsätzlich ein Unternehmer wie jeder andere auch. Was hinzu kommt, ist, dass er ein Gut verlegen darf, das noch einen besonderen Schutz genießt in unserer Gesellschaft: das hohe Gut der Pressefreiheit. Und diese Pressefreiheit ist nicht die Freiheit des Verlegers, zu schreiben, was ihm in den Kopf kommt. Sondern das ist die Verantwortung, für einen ordentlichen Journalismus zu sorgen, der im Interesse der Menschen ist. Das geht auch mit der wirtschaftlichen Verantwortung einher. Journalistischen und wirtschaftlichen Erfolg muss man miteinander austarieren. Das ist eine sehr interessante Aufgabe, die mir im übrigen großen Spaß macht. Es kann nicht sein, dass jetzt sozusagen Naturschutzgebiete errichtet werden, mittels derer die Verlage tun und lassen können, was sie wollen, ohne Rücksicht auf Verluste.

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DK-Verleger Georg Schäff gegen Leistungsschutzrecht: "Mit dem digitalen Wandel umgehen" | donaukurier.de 2012-03-26
Reposted bykrekkL337hium
02mydafsoup-01
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  • The great austerity war: what caused the US deficit crisis and who should pay to fix it

  • The right-wing coalition has been so successful over recent decades that the long-run challenges facing the country today are daunting. The US economy no longer serves the needs of the majority of Americans and the global neoliberal capitalist system within which it is embedded is in crisis. A second global financial disaster is not unlikely in the intermediate future. We need radical changes in both our economic and political systems. We have to change to an economic model that can produce reasonable prosperity and security for American families with much less inequality than we have at present. To achieve such an economic transformation, we have to create a functioning democracy in which the informed priorities of the majority are reasonably reflected in the outcomes of the political process, one that will replace the oligarchic control over the politics of the present moment. To achieve a functioning democracy, we need a well-informed public that understands the causes of our economic problems and can distinguish between policies that are and are not in their interest.
  • Quelle: Cambridge Journal of Economics

    Anmerkung unseres Lesers A.G.: Das “Special Issue: Austerity: Making the same mistakes again – Or is this time different?” des Cambridge Journal of Economics ist eine wahre Fundgrube hochklassiger wirtschaftswissenschaftlicher Artikel zu der Finanz- und aus ihr folgenden Staatsschuldenkrise. Das sind knapp 350 Seiten auf sehr hohem Niveau.
    Leider sind einige hoch interessante zur Wirtschaftspolitik der EU oder zum Zusammenhang von Lohnpolitik und Finanzkrise nicht frei zugänglich. Auf die frei zugänglichen Artikel lohnt es sich m.E. hinzuweisen. [...]
    2. “Dangerous interconnectedness: economists’ conflicts of interest, ideology and financial crisis” ist eine Untersuchung zu 19 renommierten Wirtschaftsprofessoren und ihrer Verstrickung mit der Finanzindustrie. Als ersten Schritt schlagen die Autoren einen Verhaltenskodex vor, der die vorhandenen Interessenkonflikte der Wissenschaftler offenlegen soll.
    3. “Making the same mistake again—or is this time different?” ist der Eingangsartikel zum Special Issue: “The problems in Western economies are deeply structural and ideological, resulting from nearly 40 years of economic liberalisation and financialisation. Reversing their effects will require a fundamental reorganisation and reorientation of both national economies and the global economic system of which they form a part.”

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    Hinweise des Tages | NachDenkSeiten | Die kritische Website - 2012-03-26
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