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September 11 2011

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Hannah Arendt, penser passionnément - Denken und Leidenschaft - Arte 2006 - version FR(DE) | oAnth-miscellaneous at Scoop.it
biographic documentary (~65 min) - yt permalink
 

Documentaire de Jochen Kölsch Allemagne, 2006, 1h06mn

Taken from the text to the yt video.

// S'étant toujours effacée derrière son oeuvre, Hannah Arendt demeure l'une des philosophes les plus mystérieuses du XXe siècle. Nombre de ses amis eux-mêmes ne connaissaient que l'une ou l'autre des facettes de sa personnalité. De cette femme dont la vie a été marquée par de nombreuses ruptures et recommencements, ce documentaire dresse un portrait à partir de tous les témoignages disponibles dans son oeuvre, dans les images d'archives de ses interventions publiques mais aussi dans les souvenirs de ses proches dont certains racontent pour la première fois "leur" Hannah Arendt.

De l'adolescente qui découvrait Kant à l'âge de 14 ans à l'essayiste de réputation mondiale, professeure de théorie politique dans les universités américaines, en passant par les années d'études auprès de Heidegger et Jaspers, les activités dans la résistance juive au nazisme et les années d'exil à Paris et à Lisbonne, la vie de Hannah Arendt qui nous est ici racontée est celle d'une femme passionnée, autant dans ses amours que dans son désir de comprendre le monde et dans son engagement social et politique. Les étapes de son parcours personnel et intellectuel sont éclairées par des extraits de sa correspondance avec les trois hommes qui ont le plus marqué sa vie : Heidegger, qui fut un temps son professeur et avec qui elle eut une liaison tumultueuse, Karl Jaspers, qui dirigea sa thèse de doctorat et demeura son mentor et ami toute sa vie, et Heinrich Blücher, son second mari, avec qui elle vécut pendant trente ans. //

Die deutschsprachige ARTE Dokumentation in 7 Teilen

http://www.youtube.com/watch?v=3XSaoBgqDMI

Hier gibt es das Gespräch Arendt / Gaus (1964) in voller Länge!!
http://www.youtube.com/watch?v=Ts4IQ2gQ4TQ


September 10 2011

02mydafsoup-01
Hanna Arendt (1951 / ed. 1958) - "The Origins of Totalitarianism"; Meridian, Cleveland, New York;
(Pdf)

[...]

Arendt's first major book was The Origins of Totalitarianism (1951), which traced the roots of Stalinist Communism and Nazism in both anti-Semitism and imperialism. The book was controversial because it suggested, arguably, that an essential identity existed between the two phenomena. She further contends that Jewry was not the operative factor in the Holocaust, but merely a convenient proxy. Totalitarianism in Germany, in the end, was about megalomania and consistency, not eradicating Jews

[... | Source Wikipedia ]
Reposted bydatenwolffpletzsoliloquyy

Gesellschaftstheorie - Zukunft Eigentum.



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quotation added by oAnth

[...]

Als 1989 der osteuropäische Staatssozialismus implodierte und die gesellschaftliche Transformation zur Restauration des Kapitalismus begann, wurde mit größter Selbstverständlichkeit als Erstes die Eigentumsfrage geklärt. Viel Federlesens wurde nicht gemacht; das Staatseigentum, bestehend aus Betrieben, Banken, Immobilien usw. wurde zwar nicht vollständig, aber weitgehend zerschlagen. Zumeist wurde es privatisiert, ein Teil landete bei den verschiedenen Gebietskörperschaften, ein anderer Teil wurde liquidiert. Die in den führenden kapitalistischen Ländern mit dem neoliberalen Umbau der Gesellschaft Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre in Gang gesetzte Privatisierung öffentlichen Eigentums erhielt einen gewaltigen Schub. »Alles muss raus!« lautete der ironische Titel einer kritischen Analyse dieser Vorgänge.
Wieder einmal wurde dem Publikum die Relevanz der Eigentumsfrage als einer Grundfrage der sozialen und institutionellen Ordnung und Struktur der Gesellschaft praktisch eingehämmert. Was die Bürger im privaten Leben täglich erfahren, den Unterschied von Mein und Dein, gewann mit einem Mal auf einem Feld an Bedeutung, über das sie sich lange Zeit wenig Gedanken gemacht zu haben schienen, das dennoch ihr Alltagsleben fundamental prägt: Kommt der Strom von einem privaten oder einem kommunalen Anbieter? Soll der Kindergarten städtisch bleiben, oder soll er privatisiert werden? Was bedeutet das für die Gebühren und die Bildungs- und Erziehungsinhalte? Sollen profitorientierte Unternehmer über die Wohnungsmiete entscheiden oder haben Kommunalpolitiker ein Wörtchen mitzureden? Sollen Leistungen der Daseinsvorsorge, z. B. des Gesundheitswesens, öffentlich oder privat erbracht werden? Auch die wissenschaftlichtechnische Entwicklung erfordert regelmäßig aufs Neue eigentumspolitische Entscheidungen: Wem gehören wissenschaftliche Entdeckungen, der Meeresboden, die Arktis, das Erbgut von Pflanzen und Tieren, die Rundfunkfrequenzen? Wem sollten sie gehören? Musikkonzerne und Pharma-Riesen senden »Scouts« aus; die einen, um in den musikalischen, die anderen, um in den medizinischen Überlieferungen naturnaher Völker nach Verwertbarem zu forschen, den natürlichen und kulturellen Besitz dieser Völker also faktisch zu enteignen. Hier wird auf ganz praktische Weise klargemacht, dass Fragen der Umweltpolitik, der Kultur, der Nutzung des Internets oder des Zugangs zum geistigen Reichtum der Gesellschaft mit der Frage nach dem Eigentum eng verknüpft sind. Die enorme Ausdehnung des menschlichen Wissens gleicht der Schaffung neuer, virtueller Räume. Aber auch die wirtschaftlich nutzbaren stofflichen Räume erweitern sich; der Mensch dringt tiefer in die Erdkruste vor, er erschließt sich die Tiefen des Ozeans, die Arktis und die Antarktis, das All und andere Himmelskörper. Die Eigentumsfrage stellt sich heute auch in Bezug auf diese neuen Räume, die scheinbar Niemandsland sind. Den Erstzugriff realisiert aber oft nicht die menschliche Gemeinschaft, vielmehr sichern sich private, profitorientierte Verwerter diesen Zugriff.

Gegen diese »Akkumulation durch Enteignung«, wie David Harvey das nennt,1 treten jedoch auch Gegenkräfte auf den Plan.

[...]

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