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May 17 2011

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Noam Chomsky - Global Hegemony: the Facts, the Images, April 20, 2011. (~85mim)

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Renowned linguist, author, and dissident intellectual, Noam Chomsky, talks about the current state of the economy, the assault on social welfare programs and the prospects for resistance and hope in the years ahead. Noam Chomsky spoke at the University of Oregon campus in Eugene, Oregon, on April 20, 2011.

The program was sponsored by The Collins Distinguished Speaker Series and the Department of English of the University of Oregon at Eugene.
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Regierungsproteste in Spanien – Nobody expects the #spanishrevolution | Spreeblick 2011-05-17


Man verzeihe bitte mein Wortspiel in der Überschrift, doch ob der Absurdität, dass man in deutschen als auch generell europäischen Medien gerade noch vergeblich nach Informationen zu den aktuellen Protesten in Spanien sucht, scheint es gewissermaßen doch wieder relativ angemessen. Selbst in den spanischen Medien wird nur zögerlich darüber berichtet, dass landesweit in mittlerweile mehr als 60 Städten schätzungsweise 130.000 Menschen auf die Straßen gegangen sind und weiterhin gehen, um ihrer Wut über die Regierung und wirtschaftlichen Lage Ausdruck zu verleihen.

Unter dem Motto Democracia Real YA! (Wahre Demokratie jetzt!) demonstrieren seit Sonntag dem 15. Mai immer größere Menschengruppen in immer mehr Städten und finden sich auf deren zentralen Plätzen ein. Die Protestanten ziehen sich dabei durch sämtliche Alters- und Gesellschaftsschichten und die Organisation der Treffen geschieht vor allem über das Netz und Social Media Tools wie Twitter oder Facebook.

Da die Informationslage, abgesehen von Internetquellen, wie bereits erwähnt noch sehr dürftig ist, empfehle ich unbedingt dieses Interview mit Rafael Eduardo Wefers Verástegui anzuhören, worin er die Hintergründe für die Proteste noch einmal ausführlich schildert und den derzeitigen Stand der Regierung erläutert. Er ist halb Deutscher, halb Spanier, lebt mittlerweile schon mehrere Jahre in Spanien und berichtet aktuell außerdem per Twitter über die politischen Ereignisse, so dass man ihnen selbst dann folgen kann, wenn man des Spanischen nicht mächtig ist.

Solltet ihr darin jedoch etwas mehr Übung haben, könnt ihr ebenfalls über den Account AcampadaSol auf dem Laufenden über die Geschehnisse in Spanien bleiben, sowie mit Hilfe der Hashtags #spanishrevolution, #acampadasol, #15m und #15mani. Fotos der Demonstrationen findet man außerdem in diesem Flickr-Pool und falls ihr weitere hilfreiche Links zum Thema habt, postet sie auch gerne in die Kommentare – nicht nur in Bezug auf die am Sonntag anstehenden Landeswahlen in Spanien wird es jedenfalls spannend bleiben, die Auswirkungen der Proteste zu beobachten.

Ansonsten habe ich mal eben versucht, aus der spanischen und englischen Version des Manifests von Democracia Real YA! eine deutsche Übersetzung anzufertigen, welche die Beweggründe der Demonstranten und deren Herkunft noch einmal gut verdeutlichen sollte:

Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, um denjenigen die uns umgeben eine bessere Zukunft zu bieten.

Einige von uns bezeichnen sich als aufklärerisch, andere als konservativ. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht. Einige von uns folgen klar definierten Ideologien, manche unter uns sind unpolitisch, aber wir sind alle besorgt und wütend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum präsentiert: die Korruption unter Politikern, Geschäftsleuten und Bankern macht uns hilf- als auch sprachlos.

Und diese Situation ist mittlerweile zur Normalität geworden – tägliches Leid, ohne jegliche Hoffnung. Doch wenn wir uns zusammentun, können wir das ändern. Es ist an der Zeit, Dinge zu verändern. Zeit, miteinander eine bessere Gesellschaft aufzubauen. Deswegen treten wir eindringlich hierfür ein:

● Gleichheit, Fortschritt, Solidarität, kulturelle Freiheit, Nachhaltigkeit und Entwicklung, sowie das Wohl und Glück der Menschen müssen als Prioritäten einer jeden modernen Gesellschaft gelten.

● Das Recht auf Behausung, Arbeit, Kultur, Gesundheit, Bildung, politische Teilhabe, freie persönliche Entwicklung und Verbraucherrechte im Sinne einer gesunden und glücklichen Existenz sind unverzichtbare Wahrheiten, die unsere Gesellschaft zu befolgen hat.

● In ihrem momentanen Zustand sorgen unsere Regierung und das Wirtschaftssystem nicht dafür, sondern stellen sogar auf vielerlei Weise ein Hindernis für menschlichen Fortschritt dar.

● Die Demokratie gehört den Menschen (demos = Menschen, krátos = Regierung), wobei die Regierung aus jedem Einzelnen von uns besteht. Dennoch hört uns in Spanien der Großteil der Politiker überhaupt nicht zu. Politiker sollten unsere Stimmen in die Institutionen bringen, die politische Teilhabe von Bürgern mit Hilfe direkter Kommunikationskanäle erleichtern, um der gesamten Gesellschaft den größten Nutzen zu erbringen, sie sollten sich nicht auf unsere Kosten bereichern und deswegen vorankommen, sie sollten sich nicht nur um die Herrschaft der Wirtschaftsgroßmächte kümmern und diese durch ein Zweiparteiensystem erhalten, welches vom unerschütterlichen Akronym PP & PSOE angeführt wird.

● Die Gier nach Macht und deren Beschränkung auf einige wenige Menschen bringt Ungleichheit, Spannung und Ungerechtigkeit mit sich, was wiederum zu Gewalt führt, die wir jedoch ablehnen. Das veraltete und unnatürliche Wirtschaftsmodell treibt die gesellschaftliche Maschinerie an, einer immerfort wachsenden Spirale gleich, die sich selbst vernichtet indem sie nur wenigen Menschen Reichtum bringt und den Rest in Armut stürzt. Bis zum völligen Kollaps.

● Ziel und Absicht des derzeitigen Systems sind die Anhäufung von Geld, ohne dabei auf Wirtschaftlichkeit oder den Wohlstand der Gesellschaft zu achten. Ressourcen werden verschwendet, der Planet wird zerstört und Arbeitslosigkeit sowie Unzufriedenheit unter den Verbrauchern entsteht.

● Die Bürger bilden das Getriebe dieser Maschinerie, welche nur dazu entwickelt wurde, um einer Minderheit zu Reichtum zu verhelfen, die sich nicht um unsere Bedürfnisse kümmert. Wir sind anonym, doch ohne uns würde dergleichen nicht existieren können, denn am Ende bewegen wir die Welt.

● Wenn wir es als Gesellschaft lernen, unsere Zukunft nicht mehr einem abstrakten Wirtschaftssystem anzuvertrauen, das den meisten ohnehin keine Vorteile erbringt, können wir den Missbrauch abschaffen, unter dem wir alle leiden.

● Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen, keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es kaufe oder von wem.

Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich.
Ich glaube, dass ich etwas ändern kann.
Ich glaube, dass ich helfen kann.
Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können.

Geh mit uns auf die Straße. Es ist dein Recht.

Reposted bykrekkmyhead
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Vernissage.tv - TheGreenEyl collective presents Whispering Table at Media Art Biennale WRO 2011. Willy Sengewald, member of TheGreenEyl explains how the installation works.

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May 16 2011

Joseph Haydn: Quartett No. 52 in D-major, op. 64 (1790), No. 5, ("The Lark"/ "Lerchenquartett") Hoboken gr. III - No. 63 - offene Ablage: nothing to hide




4 yt-videos (~ 17min) The Royal Philharmonic Chamber Ensemble with Joseph Haydn's String Quartet "The Lark"/ "Lerchen Qartett" (Op. 64 No. 5 in D-major) 1. Allegro moderato - 2. Adagio cantabile - 3. Menuetto: Allegretto - 4. Finale: Vivace

via scoop.it - permalink
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[Brad DeLong: No, the IMF Does Not Need Another European Head...] ?

written by oAnth as a commentary to entry-permalink at soup.io


The kind of rough language, which is in use here by Brad DeLong, reflects to a high extend a certain financial imperial attitude that points IMHO in 2 directions:

a) the Americans and UK are quite sure, that Mme Lagarde won't make it, because of her more or less open critics she uttered last year in case of the German debts politics concerning Southern Europe and Merkel Germany's  low income policy,

b) Lagarde would be the third French IMF-chief the last 20 years  (after Michel Camdessus 1987-2000 & Strauss-Kahn, from 2007 on). A quite cheap argument but certainly in some other European states' interest, foremost unfortunately in Merkel's and Cameron's.

A political open confrontation between Germany and French could be the result of a by the US provoced opposition to Lagarde's candidature; unnecessary to explain who would be the 3rd winning part as consequence of such a constellation.

Brad DeLong's reaction on Münchau shows a typical reductionist standpoint à la US foreign and financial policy, which is internationally one of the major reasons for local disintegration, balkanisation and hereby sparked tensions.
A short view back might help, what must be considered in the political situation of Europe today.

Since the Greek financial breakdown Europe's politics are completely disintegrated due to Frau Merkel's political mono German orientated economic diplomacy. The multiplicity of interests inside the European Union has been abandoned by Germany's financial and social agenda - what means, that the economic strongest part of Europe decided to follow a national authoritarian guide line, which accelerates the already ongoing rejection against the European Union inside and outside the member states and triggers more and more open resistance against the by the IMF and Germany as economic remedy claimed financial and social hardships.

As a consequence of Merkel's authoritarian IMF policy outlines it takes not too many subsidiary conclusions to understand, why Europe has used so weak measures against the new Hungarian constitution. In fact, it seams much more, that there is a silent laissez-faire agreement with the legal changings enforced by Viktor Orbán.

Arguments inside and outside of Germany which are pointing in the same direction are endless and, I must admit, for Europe's sake, frightening. Merkel's political ruthless opportunism has proven since the beginning of the Greek crisis more than once its disastrous effects.


Btw, I don't ask necessarily for Mme Lagarde as a successor for Strauss-Kahn - nevertheless, she is praised as one of the most capable - but I am asking from the American side for a much more subtle insight in European politics as it is shown here by one of the most renowned US-American economist. This saying I don't want to play down Münchau's rather undiplomatic shooting forward.

At the address of Brad DeLong: to propose Larry Summers as chief of the IMF follows quite frankly spoken directly an already much too wellknown and hardly to forget neoliberal policy with all its consequences we see us in today - it would be worth a new chapter in Naomi Klein's analysis of the Shock Doctrine. A brief brainstorming on the 2nd Clinton term should be rather helpful, likewise in this regard is also to consider a look to the readers' comments in Brad DeLong's blog.

 
 
oAnth - Muc - 2011-05-16-19

written as a commentary to permalink at soup.io

May 15 2011

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March 17 2011

Japan: Citizen Videos of the Earthquake

Written by Solana Larsen

This post is part of our special coverage on the Japan Earthquake 2011.

One has to admire a person with the wits to keep a video camera turned on while the ground is shaking beneath them. Citizen videos recorded Friday, March 11 during the earthquake and tsunami that caused mass devastation in many parts of Japan are all over YouTube. Among the many shared online, here are just a few.

The day of the big quake

Staffers at a supermarket in Tokyo hold up the shelves during a quake that lasted longer than a minute.

As the earthquake shakes a house, the people inside rush to the street.

These people watch a tsunami engulf Iioka Port in Chiba Prefecture from higher ground.

At Shinjuku station in Tokyo, on March 11, these were people who couldn't get home after the quake.

Two days later

After the quake, a man surveyed the damage in Iioka, Chiba Prefecture on March 13th and said: “It's like the wave passed through town.”

This post is part of our special coverage on the Japan Earthquake 2011.

Tomomi Sasaki translated from Japanese.
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