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March 26 2011

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Radioaktive Belastung von Lebensmitteln nach Tschernobyl - Alles schon gegessen ? | umweltinstitut.org - 2011-03

Es dauerte nur eine kurze Zeit, bis nach der Explosion von Block 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986 eine Fläche von 40.000 km2 auf Jahrzehnte hinaus unbewohnbar und für die Landwirtschaft unbenutzbar war. Auch Gebiete außerhalb der 30 km-Zone um das havarierte Kraftwerk mussten evakuiert und zur verbotenen Zone erklärt werden. Es gibt kaum Messwerte, die das Ausmaß der erfolgten Kontamination durch freigesetztes radioaktives Jod belegen können, da das Jod-131 aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit rasch wieder verschwunden ist. Anders verhält es sich beim freigesetzten Cäsium-134 und Cäsium-137 mit Halbwertszeiten von 2 und 30 Jahren. Insbesondere durch Cäsium-137 werden Mensch und Umwelt noch für lange Zeit radioaktiven Belastungen ausgesetzt sein. Erste Veröffentlichungen 1989 über die Situation in der Katastrophenregion berichteten von Gebieten in der Ukraine,in Russland und vor allem in Weißrussland mit extrem hohen Bodenbelastungen von bis zu 1.480.000 Bq/m2 für Cäsium-137, sowie von beängstigenden, nicht klar erfassbaren Erkrankungen, Tschernobyl-Aids genannt. (1 Becquerel (Bq) = 1 radioaktiver Zerfall pro Sekunde). Heute leben immer noch etwa 270.000 Menschen in radioaktiv verseuchten Regionen und müssten dringend umgesiedelt werden.

Auswirkungen nicht nur im Nahbereich

Die freigesetzte radioaktive Wolke wurde vom Wind in Richtung Russland und Skandinavien geweht und verseuchte die Gegend südlich von Moskau, die südlichen Landesteile von Finnland sowie Schweden und Norwegen. Einige Tage später erreichte die Wolke, da sich der Wind gedreht hatte, Mittel- und Südeuropa (Tschechische Republik, Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Griechenland) sowie einen Teil Großbritanniens. Vergleichsweise hoch ist die Kontamination in Gegenden, wo die Radioaktivität durch Regen ausgewaschen wurde. Fünfzehn Jahre nach der Katastrophe unterliegen einige Erzeugnisse noch immer strengen Kontrollen: in Lappland (Finnland) Rentierfleisch, in Großbritannien Hammelfleisch, in Norwegen und Schweden Fisch aus bestimmten Seen.

Bodenkontamination in deutschland, quelle bga

Auch in Deutschland, vor allem in Bayern, sind die Folgen des Unfalls noch nicht überwunden. Die radioaktive Wolke erreichte am 30. April 1986 Deutschland, was in München zu einer 10-fach erhöhten Gammadosisleistung führte. Durch lokale Niederschläge reichten die Bodenkontaminationen im Mai 1986 für Cäsium insgesamt von „kleiner Nachweisgrenze" bis über 173.000 Bq/m2. Dabei wurde Südbayern dreimal so hoch wie Nordbayern - im Mittel mit 27.000 Bq/m2 _ belastet. Am stärksten betroffen wurden die Landkreise Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen und Augsburg. Heute beträgt die mittlere Gesamtbelastung beider Cäsiumisotope in Südbayern noch 17.000 Bq/m2.

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March 25 2011

7497 5d39

staticeverywhere:

The Golem.

Hugo Steiner-Prag.

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