Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

March 25 2011

02mydafsoup-01

Wenig Optimismus für nahe Zukunft | orf.at 2011-03-24

Zunehmend wächst die Angst, dass die Menschen aus der Region in absehbarer Zeit nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren werden können.

Je nach Grad der Verseuchung könnte sich die Rückkehr in ihre Heimatdörfer um Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte verzögern. Einige von ihnen könnten sich sogar dazu gezwungen sehen, ihre Häuser und Höfe für immer aufzugeben, berichteten Tan Ee Lyn und Elaine Lies von der Nachrichtenagentur Reuters.

Mehr als 70.000 Menschen betroffen

Um das Katastrophenkraftwerk Fukushima I haben die Behörden bisher in einem Umkreis von 20 Kilometern Ortschaften evakuiert. Mehr als 70.000 Menschen sind davon betroffen. Sollte die Sperrzone auf 30 Kilometer ausgedehnt werden, müssten die Behörden für 130.000 weitere Menschen Notunterkünfte finden.

Die Regierung hält sich bisher bedeckt zu den Fragen, wie lange die Sperre aufrechterhalten werden muss und ob eine Ausweitung an logistischen Hindernisse scheitern könnte. Viele Flüchtlinge befürchten das Schlimmste.

Zittern vor den Details

Obwohl der Reaktorunfall von Fukushima 240 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio laut Experten nicht so schwere Folgen haben dürfte wie der von Tschernobyl, belasten die gleichen radioaktiven Substanzen die Umwelt - allen voran Jod 131, Cäsium 134 und Cäsium 137. Während das krebserregende Jod 131 nach etwa 80 Tagen zerfällt, bleiben die ebenfalls hoch radioaktiven Cäsium-Verbindungen mehr als 200 Jahre lang gefährlich.

Wie lange die Sperrzone aufrechterhalten werden muss, hängt also maßgeblich davon ab, welche radioaktiven Substanzen in welchem Umfang freigesetzt worden sind. „Falls ein großer Teil davon radioaktives Cäsium ist, könnten die Lebensmittelverbote und wahrscheinlich auch die Evakuierungen sehr lange andauern“, sagt der Strahlenexperte Jim Smith von der Universität Portsmouth in Südengland gegenüber Reuters.

„Wir müssen vorsichtig sein“

Die japanische Regierung äußerte sich am Donnerstag sehr zurückhaltend zu den längerfristigen Konsequenzen der Sperrzone für die betroffenen Bewohner. Regierungssprecher Yukio Edano räumte lediglich ein, dass man sich zu einem späteren Zeitpunkt auch den „sozialen Nöten“ widmen müsse.

Zugleich warnte er vor den Folgen, die eine Ausdehnung der Sperrzone haben könnte. „Wir müssen vorsichtig sein, dass wir nicht die falsche Botschaft senden, dass die Gefahr zunimmt“, sagte Edano.

Reposted fromFreeminder23 Freeminder23
02mydafsoup-01

Fukushima radioactive fallout nears Chernobyl levels | newscientist.com 2011-03-24


Japan's damaged nuclear plant in Fukushima has been emitting radioactive iodine and caesium at levels approaching those seen in the aftermath of theChernobyl accident in 1986. Austrian researchers have used a worldwide network of radiation detectors – designed to spot clandestine nuclear bomb tests – to show that iodine-131 is being released at daily levels 73 per cent of those seen after the 1986 disaster. The daily amount of caesium-137 released from Fukushima Daiichi is around 60 per cent of the amount released from Chernobyl.

The difference between this accident and Chernobyl, they say, is that at Chernobyl a huge fire released large amounts of many radioactive materials, including fuel particles, in smoke. At Fukushima Daiichi, only the volatile elements, such as iodine and caesium, are bubbling off the damaged fuel. But these substances could nevertheless pose a significant health risk outside the plant.

The organisation set up to verify the Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty(CTBT) has a global network of air samplers that monitor and trace the origin of around a dozen radionuclides, the radioactive elements released by atomic bomb blasts – and nuclear accidents. These measurements can be combined with wind observations to track where the radionuclides come from, and how much was released.

The level of radionuclides leaking from Fukushima Daiichi has been unclear, but the CTBT air samplers can shed some light, says Gerhard Wotawa ofAustria's Central Institute for Meteorology and Geodynamics in Vienna.

Ill wind

For the first two days after the accident, the wind blew east from Fukushima towards monitoring stations on the US west coast; on the third day it blew south-west over the Japanese monitoring station at Takasaki, then swung east again. Each day, readings for iodine-131 at Sacramento in California, or at Takasaki, both suggested the same amount of iodine was coming out of Fukushima, says Wotawa: 1.2 to 1.3 × 1017 becquerels per day.

The agreement between the two "makes us confident that this is accurate", he says. So do similar readings at CTBT stations in Alaska, Hawaii andMontreal, Canada – readings at the latter, at least, show that the emissions have continued.

In the 10 days it burned, Chernobyl put out 1.76 × 1018 becquerels of iodine-131, which amounts to only 50 per cent more per day than has been calculated for Fukushima Daiichi. It is not yet clear how long emissions from the Japanese plant will continue.

Similarly, says Wotawa, caesium-137 emissions are on the same order of magnitude as at Chernobyl. The Sacramento readings suggest it has emitted 5 × 1015 becquerels of caesium-137 per day; Chernobyl put out 8.5 × 1016 in total – around 70 per cent more per day.

"This is not surprising," says Wotawa. "When the fuel is damaged there is no reason for the volatile elements not to escape," and the measured caesium and iodine are in the right ratios for the fuel used by the Fukushima Daiichi reactors. Also, the Fukushima plant has around 1760 tonnes of fresh and used nuclear fuel on site, and an unknown amount has been damaged. The Chernobyl reactor had only 180 tonnes.

The amounts being released, he says, are "entirely consistent" with the relatively low amounts of caesium and iodine being measured in soil, plants and water in Japan, because so much has blown out to sea. The amounts crossing the Pacific to places like Sacramento are vanishingly small – they were detected there because the CTBT network is designed to sniff out the tiniest traces.

Reposted fromFreeminder23 Freeminder23
02mydafsoup-01
via Kundenbildergalerie für Freiherr zu Guttenberg - Fußnoten | 1973

Die Familie legt wert auf Tradition - der Enkelsohn in Großpapas Fußstapfen.
Reposted bykrekk krekk
02mydafsoup-01
This documentary (in FR & DE) was on programme at 2011-03-22 |  For copyright reasons Arte is obliged to take its videos off after about 2 weeks.

---------------------------------------------------------------------------------

Water makes Money

En France, Veolia et Suez gèrent 80 % de l'approvisionnement en eau dans le cadre de partenariats public-privé (PPP) qui voient les communes rester propriétaires des infrastructures et déléguer l'exploitation aux entreprises privées. Mais alors que ce modèle rencontre un indéniable succès à l'étranger, de plus en plus de municipalités tentent de reprendre le contrôle de l'eau dans l'Hexagone.

---------------------------------------------------------------------------------

Private Konzerne versorgen rund 80 Prozent der französischen Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch im ganzen Land schwindet das Vertrauen in ihre Seriosität, denn die Wahrheit über das Gebaren der Konzerne drängt an die Oberfläche: Wasserzähler werden dem Kunden faktisch doppelt berechnet, der Austausch von Bleileitungen erfolgt nur teilweise, dringende Reparaturen werden dem Verbraucher als Neuanschaffung in Rechnung gestellt. Inzwischen liegen die Wasserpreise bei privaten Betreibern in Frankreich um 20 bis 60 Prozent höher als bei öffentlichen Versorgern. Skandalös sind auch die üblichen geheimen Deals der Wassermultis mit den Kommunen: Der Konzern kauft sich bei der Gemeinde ein, um Wasser zu liefern oder Abwasser zu entsorgen. Diese 200 oder 300 Millionen Euro oder mehr gelten als Kaufsumme oder auch als Geschenk an die Kommune. Doch die Zahlung der Konzerne entpuppt sich dann als Kredit, der von den Wasserkunden über 20 oder 30 Jahre mit Zins und Zinseszins in dreifacher Höhe zurückgezahlt werden muss.
Beispiele in Frankreich und im deutschen Braunschweig machen ein System sichtbar, das den Wasserkonzernen erlaubt, ihren globalen Expansionskurs zu finanzieren - ein System, das inzwischen viele Franzosen motiviert, die Rückkehr zur kommunalen Wasserversorgung anzustreben.
Noch schockierender ist die Tatsache, dass in Frankreich die Ressource Wasser mittlerweile in einem bedenklichen Zustand ist. Dabei liegt die Lösung nah und ist absolut kostengünstig: die Ausweisung von Wasserschutzgebieten, auf denen nur Biolandwirtschaft erlaubt ist. Nur die Multis verdienen daran nichts. Zusätzlich würde ein sinkender Wasserverbrauch die Rendite der Konzerne schmälern. Aber in Frankreich wächst zusehends das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne für ihre globalen Expansionspläne zu sein, und es baut sich eine Rekommunalisierungswelle auf. Und auch in anderen europäischen Ländern sowie in Lateinamerika, Afrika und den USA kommt es immer häufiger zur Rückkehr der Wasserversorgung in die Hände der Bürgerinnen und Bürger.

02mydafsoup-01
[...]

Blenden wir einmal großzügig aus, dass er [Peer Steinbrück] in seiner Regierungszeit selbst bis zuletzt die Ausmaße der Finanzkrise nicht wahrhaben wollte und sich deswegen vom Wirtschaftsnobelpreisträger Krugman "boneheadedness" (Holzköpfigkeit) vorwerfen lassen musste, so ist bemerkenswert, dass Peer Steinbrück in seiner Antwort auf die Bundeskanzlerin schließt: "Das Paket ist richtig." Und: "Der Pakt für Wettbewerbsfähigkeit ist ebenfalls richtig."

Keine grundlegende Kritik also an der geplanten drastischen Verschärfung des Stabilitätspaktes und des Konsolidierungs- und Reformkurses, den das Paket vorgibt, das der Europäische Rat am 24./25. März beabsichtigt zu verabschieden - und der aus meiner Sicht die Eurozone weiter auseinandertreiben wird.

Das zeigt sich dann auch in den abschließenden vier Kritikpunkten, die Peer Steinbrück anführt: "1. Wer bezahlt die Schulden der überschuldeten Staaten?" Kein Wort zu den Ursachen, die zu der Verschuldung geführt haben. "2. Was passiert mit den Staaten, die unter der Schuldenlast zu ersticken drohen?" Peer Steinbrück prognostiziert explizit Umschuldungen, und er spricht sich für Umschuldungen aus. Vieles spricht aber dafür, dass Umschuldungen die Krise noch einmal verschärfen würden. Bezeichnend auch, dass Steinbrück gemeinsame Anleihen (Eurobonds) zur Bewältigung der Krise überhaupt nicht erwähnt. Als drittes thematisiert er die Heranziehung des Bankensektors; das hat auch die Bundeskanzlerin getan; er spricht sich ferner für die Finanztransaktionssteuer aus, was ja richtig ist (er in seiner Regierunsgzeit aber auch nicht verfolgt hat), und er konzentriert sich auf das Bankeninsolvenzrecht und die Bankenrestrukturierung.

Als letzer, vierter Punkt folgt dann endlich die Erwähnung der außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte innerhalb der Eurozone, und Peer Steinbrück spricht sich in diesem Zusammenhang für die Einführung eines Mindestlohnes aus, was ja auch richtig ist - als zentrale Ursache für die hohen Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands und die hohen Leistungsbilanzdefizite von Ländern wie Griechenland, Portugal und Spanien und die damit einhergehende Schuldenentwicklung thematisiert er die Lohn(stückkosten)entwicklung aber nicht. Hier spielt aber die seit Jahren anhaltende schwache Lohnstückkostenentwicklung Deutschlands - für die aus meiner Sicht auch maßgeblich die Gesetzgebung der Agenda 2010 mit verantwortlich zeichnet - eine bedeutende Rolle. Wer hier nicht ansetzt, ja das Problem nicht einmal benennt, findet auch zu keiner alternativen Politik zur Bundesregierung.

[...]
www.wirtschaftundgesellschaft.com - Wo ist die (Op-)Position der Sozialdemokratie zur Eurokrise? (24.03.2011)
- via Nachdenkseiten "Hinweise des Tages" 2011-03-25 bzw. auf Soup.io-Permalink 
02mydafsoup-01
02mydafsoup-01
5164 5bda 500

plandrea:

Happy Birthday, Manhattan Street Grid!

Two hundred years ago today, city commissioners certified the Manhattan street grid, spurring development by ensuring 7 miles of regular street access.

When the 2000-block grid was approved, urbanized Manhattan ended at Greenwich Village. Areas north were farmland and unsettled areas.

When the street grid was designed, planners anticipated that New York, then a city of 40,000 people, would grow up to 34th Street and have a population of 400,000 over the next 50 years. By 1860, Manhattan had already grown to 800,000 and continued to grow uptown. 

The street grid was chosen because officials thought that the consistent 90 degree angles, dissimilar from the narrow crooked streets downtown, would discourage the spread of fire and disease.

The grid made the city more egalitarian, carving out lots (mostly 25 by 100 feet) available for purchase. Roland Barthes, the 20th-century French philosopher, wrote: “This is the purpose of New York’s geometry. That each individual should be poetically the owner of the capital of the world.”

Today, City Planning Commissioner Amanda Burden celebrates the block: “The 200-foot-long block is short enough to provide continuous diversity for the pedestrian, and the tradition of framing out the grid by building to the street-wall makes New York streets walkable and vibrant.” 

Quotes from NYT

02mydafsoup-01
    
MAGHREB - ARAB WORLD - MIDDLE EAST

a youtube video playlist compilation

newest videos started by 2011-02-26,
with latest news and commentaries 
concerning the protest movement in the Maghreb & Middle East region from different sources: AFP, Al Jazeera, Euronews, RT, France 24, TRNN, etc.

languages: EN, FR, DE

-------------------------------------------------------

Playlist - youtube permalink
SOUP.IO - PERMALINK


further postings of this playlist and entries directly
or inderectly interconnected to that subject see also -

tag:
compil_arwrld2011

             
02mydafsoup-01

March 24 2011

March 21 2011

02mydafsoup-01

June 11 2009

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) EN / DE
Passacaglia in G Minor

Eduard Melkus - Violin

HD youtube Permalink

youtube account: agir3
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl