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November 13 2010

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 Knowledge and Discourse In this context [ measures of redistribution e.g. profound restructuring of tax systems - by oanth] , policies of knowledge play a key role. Neoliberalism has led to the far-reaching privatisation of the production of knowledge. By extending private universities and research institutes and as a result of the growing dependence of research on private funding, research topics were increasingly coupled to the interests of enterprises and market usability. This, therefore, fostered disciplinary orthodoxies marginalising alternative approaches, in particular in politically crucial disciplines like economics and the social sciences. If economic knowledge is to be pluralised and if the constrictions of the economic mainstream are to be overcome, the plurality of approaches has to be promoted, public funding has to be raised, and the conditions of generating knowledge have to be democratised. Within the field of economics, this would certainly lead to new definitions of key concepts like ‘market’, ‘competition’, ‘welfare’ or ‘need’, as well as of other crucial political terms that had been profoundly reinterpreted during the last decades in accordance with neoliberal principles and integrated into a neoliberal horizon of thought.

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"Solidarity and Democracy: A New Political Economy" by Gabriele Michalitsch | Social Europe 20101112
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via Michelangelo in Wien: Die Vollendung des Unvollendeten | Medien - Kunst - Feuilleton - FAZ.NET 20101112

Aus den wichtigsten grafischen Sammlungen der Welt, großzügig präsentiert und wissenschaftlich exzellent aufbereitet: Die Wiener Albertina zeigt in einer beeindruckenden Ausstellung Zeichnungen von Michelangelo.

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Seit 1988 ist die Kostenerstattung in der GKV für freiwillig Versicherte grundsätzlich möglich; seit 2004 haben alle Versicherten die Möglichkeit, die Kostenerstattung zu wählen. Die Versicherten treten dabei in Vorkasse, das heißt, sie bekommen vom Arzt für die jeweilige Behandlung eine Privatrechnung ausgestellt. Diese begleichen sie und reichen sie anschließend bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse zwecks Rückerstattung ein. Bislang allerdings nutzen lediglich 0,2 Prozent der 72 Millionen gesetzlich Versicherten die Möglichkeit der Kostenerstattung auf freiwilliger Basis.

Für den Arzt birgt dieses Prinzip der Kostenerstattung Vorteile: Er kann, genau wie bei Privatpatienten, ein weitaus höheres Honorar abrechnen - für ein und dieselbe medizinische Leistung. Die unterschiedliche Bezahlung liegt allein in der privaten beziehungsweise gesetzlichen Gebührenordnung begründet. 2,3- bis 3,5-mal so viel darf der Arzt verlangen, wenn er privat abrechnet - gemessen an dem Honorar, das er bekäme für die exakt gleiche Behandlung "normal" gesetzlich Versicherter.

Also solcher Patienten, die Beiträge zahlen, zum Arzt gehen und die Abrechnung ihrer Kasse überlassen. Das steigert bei einigen Ärzten die Arbeitsmotivation und führt dann häufig, wie im Fall von Sonja Riehmer, zu kürzeren Wartezeiten und besserem Service für die Patienten.

"Die Vorkasse ist eine Mogelpackung", warnt Stefan Etgeton, Fachbereichsleiter Gesundheit bei der Verbraucherzentrale Bundesverband. Weil die Kassen nur den gesetzlich festgelegten Betrag erstatten dürften, die Ärzte aber höher abrechneten, blieben die Patienten oft auf mehr als 50 Prozent der Kosten sitzen.

"Eine Falle", so Etgeton. Sonja Riehmer beispielsweise musste für ihre ambulante Krampfader-Operation 690 Euro bezahlen, erhielt von ihrer Kasse aber nur 300 Euro zurück - so viel, wie der Arzt gegenüber der Kasse nach dem gesetzlichen Leistungskatalog hätte verlangen dürfen.

Die Techniker Krankenkasse (TK), mit mehr als sieben Millionen Versicherten eine der größten gesetzlichen Kassen Deutschlands, erstattet nach eigenen Angaben durchschnittlich sogar nur 36 bis 40 Prozent der eigentlichen Rechnungssumme. "Abgezogen werden ja von uns auch noch die Praxisgebühr, die Arzneimittelzuzahlung und ein Abschlag für die Verwaltungskosten", erläutert eine TK-Sprecherin.

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Das Konzept der Vorkasse: Zahlen, bis der Arzt kommt | taz.de 20101112 
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