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April 20 2012

March 29 2012

The Savoy Cocktail Book



Gestaltung von Gilbert Rumbold, 1930

Die Wikipedia über das Savoy Hotel in London.

(Gefunden bei mudwerks.tumblr.com)

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March 18 2012

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1930: (left to right, back row) Paul Eluard, Jean Arp, Yves Tanguy, Rene Crevel ; (front row) Tristan Tzara, Andre Breton, Salvador Dali, Max Ernst, Man Ray
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March 13 2012

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Helmut Qualtinger liest aus Karl Kraus'

"Die letzten Tage der Menschheit"

March 12 2012

Tullio Crali – Tempo!




La forza della curva



Bombardamento aereo

Die Wikipedia über den italienischen Maler des Futurismus Tullio Crali (1910 - 2000).

(Gefunden bei pour15minutesdamour.blogspot.com)

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The Sheridan Theatre, 1928 by Edward Hopper

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February 27 2012

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February 22 2012

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[...]

Karl Marx zufolge wiederholt sich Geschichte bisweilen als Farce, wofür die Tatsache spricht, dass Peter Hartz einen Namensvetter hatte, der in der Weimarer Republik als Kritiker des Wohlfahrtsstaates hervortrat, die Leistungsfähigkeit des bestehenden Sozialsystems anzweifelte und mehr Privatinitiative forderte. Gustav Hartz war 1924 für ein paar Monate DNVP-Reichstagsabgeordneter. 1928 erschien sein Buch „Irrwege der deutschen Sozialpolitik und der Weg zur sozialen Freiheit“, in dem Gustav Hartz viele gegenwärtig aktuelle Fragen stellte, auch wenn er noch nicht dieselben Antworten (z.B. Einführung der Praxisgebühr) gab: „Geht man nicht bedenkenlos ein dutzendmal zum Arzt, wenn einmal genügte – nur weil es die Kasse bezahlt?“

Überall sah Gustav Hartz „Faulenzer und Drückeberger“ den Sozialstaat plündern, für die „kein denkender Arbeiter einen Pfennig Arbeitslosenbeiträge bezahlen“ wolle. Um „den Mißbrauch der ungerechten und unnötigen Inanspruchnahme“ unterbinden zu können bzw. „asoziale Elemente“ nicht mehr „auf allgemeine Unkosten reisen“ zu lassen, wollte Hartz die Hilfe auf tatsächlich Bedürftige konzentrieren, was er sozialdarwinistisch begründete: „Eine soziale Politik darf nicht mit der Sorge um die Kranken, Invaliden, Witwen, Waisen und Arbeitslosen die Förderung der Lebenstüchtigen, Leistungsfähigen und Arbeitenden vergessen.“ Wer würde da nicht an die Parole „Leistung muss sich wieder lohnen“ denken, die heutige Neoliberale im Munde führen?

Gustav Hartz klagte über „die Bleigewichte des Bürokratismus“ und forderte eine Abkehr von dem Glauben, „daß der Staat alles selber machen muß.“ Einer seiner Lieblingsbegriffe hieß damals schon „Reform“. Als möglicher Ausweg erschien Hartz der Aufbau individuell-familiärer Vorsorge, gekoppelt an die Pflicht zur „eigenverantwortlichen Selbsthilfe“. Von den Erwerbslosen sprach Gustav Hartz – in gewisser Weise entsprechende Überlegungen seines bekannteren Namensvetters vorwegnehmend – als „Kunden“ (noch in Anführungszeichen), die sich nach ihrer Entlassung „sofort bei der Arbeitsvermittlung zu melden“ hätten, damit diese sie kennen lerne und „die beste Kontrolle“ habe.

Die „staatliche Zwangsversicherung“ wollte Gustav Hartz abschaffen und ein System der privaten Vorsorge errichten, das auf individuelles Zwangssparen hinauslief. Hiervon versprach er sich einen Mentalitätswandel, der die Beschäftigten mit dem bestehenden Wirtschaftssystem aussöhnen sollte: „Es erscheint mir fraglos, daß eine ganz andere Auffassung bei den Arbeitnehmern über den Wert des Kapitals und bezüglich der Verantwortung für seinen Verbrauch und seine Mehrung entstehen muß, wenn jeder das Wachsen seines Kapitals täglich bzw. wöchentlich vor Augen hat.“

An die Stelle der gesetzlichen Sozialversicherung wollte Gustav Hartz „soziale Gemeinschaften“ (Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Genossenschaften, Religionsgemeinschaften usw.) mit von ihnen betriebenen „Sozialsparkassen“ treten lassen. Arbeitgeberbeiträge, die zwar noch nicht als „Lohnnebenkosten“ und „Standortnachteil“ dämonisiert wurden, den etablierten Parteien aber schon damals ein Dorn im Auge waren, sollten dem Bruttolohn zugeschlagen und 15 Prozent davon als Sparbetrag abgeführt werden. Um ihrer Sparpflicht nachkommen und genügend Kapital im Rahmen der Sozialkassen ansparen zu können, sollten die Arbeitnehmer/innen täglich mindestens neun Stunden im Büro oder Betrieb verbringen: „Eine Stunde Mehrarbeit am Tage, als Sparstunde genützt, würde weit sozialer wirken, als der Achtstundentag je an sozialer Wirkung zeitigen kann.“

[...]

Kein Grund zum Feiern: 10 Jahre Hartz-Kommission | NachDenkSeiten – 2012-02-22

February 08 2012

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George Grosz 1922 ... via oAnth at Diaspora*

"Schwimme wer schwimmen kann, und wer zu schwach ist gehe unter " (Schiller)

February 01 2012

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January 24 2012

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Serdar Somuncu liest aus dem Tagebuch eines Massenmörders - Mein Kampf (Komplett) [HD]erdar Somuncu liest aus dem Tagebuch eines Massenmörders - Mein Kampf (Komplett) [HD]
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September 09 2011

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via The goose-step : a study of American education

The Goose-step: A Study of American Education is a book, published in 1923, by the American novelist and muckraking journalist Upton Sinclair. It is an investigation into the consequences of plutocratic capitalist control of American colleges and universities. Sinclair writes, “Our educational system is not a public service, but an instrument of special privilege; its purpose is not to further the welfare of mankind, but merely to keep America capitalist." (p. 18)

The book is one of the “Dead Hand” series: six books Sinclair wrote on American institutions. The series also includes The Profits of Religion, The Brass Check (journalism), The Goslings (elementary and high school education), Mammonart (great literature, art and music) and Money Writes! (literature). The term “Dead Hand” criticizes Adam Smith’s concept that allowing an "invisible hand" of capitalist greed to shape economic relations provides the best result for society as a whole. [source: WP]

[...]

August 29 2011

August 26 2011

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July 02 2011

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missfolly:

Rugby Players by Max Beckmann, 1929 

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June 14 2011

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[...]

Kein Wort davon, dass keine westliche Demokratie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs binnen eines Jahres härter gespart hat als die Griechen. Kein Wort davon, dass die Troika (EU, EZB und IWF) festgestellt hat, dass die Griechen die “quantitativen Haushaltsziele für das erste Quartal erreicht” haben. Kein Wort auch davon, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands verbessert hat wie die Troika feststellt: “Der Außenhandelssektor war dynamisch und trug so zur Reduzierung der Leistungsbilanzungleichgewichte bei.” Das große Problem der griechischen Wirtschaft sind nicht die 4500 Rentenbescheide. Es ist die Binnennachfrage, die unter den Sparauflagen leidet und die Wirtschaftsleistung stärker drückt als von der Troika angenommen – und damit die Neuverschuldung stärker erhöht, den Schuldenstand immer gruseliger werden lässt.
Doch wozu Wahrheit, wenn es so viel Spaß macht, Ressentiments zu schüren. Das ist das zentrale Problem der Euro-Rettung. Sie muss den nationalen Parlamenten entrissen werden. Ansonsten schaukeln sich das Unverständnis und der Nationalismus in Europa gegenseitig auf.

Ich habe in der vergangenen Woche das kleine Büchlein Krieg und Frieden. Die ökonomischen Konsequenzen des Versailler Vertrages des Meisters John Maynard Keynes gelesen und war schockiert ob seiner Aktualität. Man ersetze “Reparationszahlungen/Kriegsentschädigung” durch “Sparanstrengung zur Rückzahlung der Hilfskredite” und man schaudert.

In den Wochenendausgaben von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau schreibe ich:

“Faszinierend ist das Buch, weil es die politischen Prozesse trefflich antizipiert. Erst führt populistischer Wahlkampf in den Demokratien der Siegermächten (ersetze: Geberländer) dazu, dass den Besiegten (ersetze: Schuldnerländer) immer unsinnigere und nicht erfüllbare Forderungen auferlegt werden.

Damit die ‘Hunnen nicht mit einem blauen Auge davonkommen’, wie seinerzeit im englischen Wahlkampf gefordert. Ein paar Jahre später würden sich die derart unter Druck gesetzten Demokratien wehren, so prophezeit Keynes, indem sie ihre Tributzahlungen einstellen, den ihnen auferlegten Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Deshalb sei es nicht Edelmut, sondern Zweckmäßigkeit, wenn die Siegermächte dafür sorgten, dass auch bei den Besiegten Bedingungen für Wohlstand und Wachstum herrschten. Eine solche Politik fördere am schnellsten und besten die Freundschaft zwischen den Völkern.

Europa in den Jahren 2010 und 2011 setzt diese Freundschaft, die nach 1945 so selbstverständlich geworden ist, aufs Spiel. Die Art und Weise, wie die Staatsschuldenkrise gelöst werden soll, ist gescheitert. Nationale Demokratien halten den eingeschlagenen Weg nicht aus. Während im Norden die Bereitschaft schwindet, mittels neuer Kredite zu helfen, nationalistische Parteien triumphale Wahlerfolge erzielen, stürzen in den Schuldnerländern die Regierungen über die Sparpakete. Erst in Irland, nun in Portugal.”

[...]
Entmachtet die nationalen Parlamente in der Eurokrise « Herdentrieb | Robert v. Heusinger - blog.Zeit.de 2011-06-13

June 08 2011

May 16 2011

Ballet mecanique (1924) Fernand Leger, Dudley Murphy, George Antheil - offene Ablage: nothing to hide

2 youtube videos (~16min)

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As an enthusiast of the modern, Léger was greatly attracted to cinema, and for a time he considered giving up painting for filmmaking. In 1923–24 he designed the set for the laboratory scene in Marcel L'Herbier's L'Inhumaine (The Inhuman One). In 1924, in collaboration with Dudley Murphy, George Antheil, and Man Ray, Léger produced and directed the iconic and Futurism-influenced film, Ballet Mécanique (Mechanical Ballet). Neither abstract nor narrative, it is a series of images of a woman's lips and teeth, close-up shots of ordinary objects, and repeated images of human activities and machines in rhythmic movement.

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cited from:
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Fernand_L%C3%83%C2%A9ger

cf.:
a) https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Ballet_Mecanique
b) http://thesoundofeye.blogspot.com/2010/06/fernand-leger-dudley-murphy-ballet.html


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