Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

October 06 2014

Rembrandt late gem to be shown in UK first time

The Conspiracy of the Batavians under Claudius Civilis among late works on show at National gallery exhibition in London Continue reading...






Reposted from02mysoup-aa 02mysoup-aa

September 27 2014

Seventeenth-Century Theories of Consciousness

[Revised entry by Larry M. Jorgensen on September 27, 2014. Changes to: Main text, Bibliography, notes.html] In the seventeenth century, "consciousness" began to take on a uniquely modern sense. This transition was sparked by new theories of mind and ideas, and it connected with other important issues of debate during the seventeenth century, including debates...

William Dampier – Freibeuter der Wissenschaft [Astrodicticum Simplex]

Dieser Gastartikel ist ein Beitrag zum ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb. Alle eingereichten Beiträge werden im Lauf des Septembers hier im Blog vorgestellt. Danach werden sie von einer Jury bewertet. Aber auch alle Leserinnen und Leser können mitmachen. Wie ihr eure Wertung abgeben könnt, erfahrt ihr hier.


Dieser Beitrag wurde von Dampier eingereicht.
———————————————————————————————————————–

William Dampier – Freibeuter der Wissenschaft

Versuch einer umständlichen Beschreibung von Freibeuterei und Wissenschaft im Zeitalter der Entdeckungsreisen im Allgemeinen und des Lebens und Wirkens von William Dampier im Besonderen.

William dampier (npg 538)

William Dampier ist eine der faszinierendsten Gestalten aus der großen Zeit der Entdeckungsreisen. Er gilt manchen als der größte Seefahrer zwischen Drake und Cook, er war der erste, der die Welt dreimal umsegelte. Er war Freibeuter, Abenteurer und Bestsellerautor. Und er war Naturforscher, ein Mann der Wissenschaft!

In diesem Artikel soll es um den jungen Dampier gehen, und um seine erste Reise, wo er mit wechselnden Freibeutercrews die Welt umsegelte und sein erstes Buch schrieb: A New Voyage Round the World (1697). Es hätte auch „Per Anhalter um die Welt“ heißen können.

Dampier war ein echter Forschergeist, der nur ein paar Jahre die Lateinschule besucht hat, und trotzdem einer der einflussreichsten Naturforscher seiner Zeit wurde. Als besessener Tagebuchschreiber notierte er jedes Detail, beschrieb Menschen und Tiere, Inseln und Länder. Er beschrieb als erster die Banane und den Flamingo, die Brotfrucht und das Faultier, das Barbecue und die Essstäbchen.

He is cited over 80 times in the Oxford English Dictionary, notably on words such as “barbecue”, “avocado”, “chopsticks” and “sub-species”. That is not to say he coined the words, but his use of them in his writings is the first known example in English.
(Wikipedia)

Bild_2_dampier_map

Genauso akribisch verzeichnete er Inseln und Küstenlinien, beschrieb Buchten, Wasserstellen, Ankerplätze und die lokale Bevölkerung (so vorhanden). Hier erscheinen seine Berichte streckenweise wie ein Reiseführer, und sie mögen vielen, die in seinen Spuren wandelten, als solcher gedient haben.

In nautischer Hinsicht am einflussreichsten war sicher sein Werk A Discourse of Winds (1705), in welchem er erstmal die Wind- und Strömungsverhältnisse auf allen Meeren der damals bekannten Welt zusammenfasste.

Seine Forschungsberichte und sein Kartenwerk sollten noch Generationen später als Standardwerke gelten und beeinflussten fast alle seine berühmteren Nachfolger wie James Cook, William Bligh und Admiral Nelson bis ins neunzehnte Jahrhundert hinein: noch Humboldt, Darwin und Sir John Franklin hatten in ihrer Bordbibliothek selbstverständlich ihren Dampier mit dabei.

Bild_2_dampier_map

Wie alles anfing

Auf dem einen erhaltenen Portrait schaut er uns skeptisch und reserviert an, ohne Allonge-Perücke, ohne die parfümierte Arroganz, die den damaligen Gemälden zu eigen war, mit offenem schulterlangen Haar; ein sehr englisches Gesicht – er könnte ohne weiteres auch ein Glamrocker der 70er Jahre sein. So als Typ erscheint er mir moderner als zum Beispiel sein abergläubischer Zeitgenosse Isaac Newton …

Geboren 1652 im englischen Somerset, aus einfachen Verhältnissen stammend, mit sechzehn schon Vollwaise, schien früh schon das Fernweh in ihm zu erwachen. Seine Vormundschaft (wir wissen nicht, wer es war) entsprach dankenswerterweise diesem Wunsch:

“ … having removed me from the Latin school to learn writing and arithmetic, they soon after placed me with a master of a ship at Weymouth, complying with the inclinations I had very early of seeing the world.”

Der junge William heuert als Matrose an. Eine seiner ersten Reisen führt ihn erstmals über den Atlantik, nach Neufundland. Dort allerdings geht ihm das miese Wetter auf die Nerven, und er sehnt sich nach wärmeren Gefilden (eine Neigung, die auch späterhin seine Entscheidungen als Navigator beeinflussen sollte – siehe weiter unten). Bald bekommt er ein Angebot für eine lange tropische Reise und fährt vor dem Mast nach Bantam und zurück.

“ … the offer of a warm voyage and a long one, both which I always desired, soon carried me to sea again.”

Später soll er Verwalter auf einer Plantage auf Jamaica werden, dort scheint er aber nicht lange klarzukommen (bitterböse Beschwerdebriefe seines Vorgesetzten sind erhalten), und schifft sich bald wieder ein, um auf einem kleinen Handelssegler Jamaica und die Karibik kennenzulernen.

Von dort verschlägt es ihn zu den Blauholzfällern von Campeche, die auf Yucatan unter härtesten Bedingungen Urwaldriesen schlagen und an Händler verkaufen. Das waren besonders harte Jungs, vom Erscheinungsbild sicher vergleichbar mit den ursprünglichen Bukanieren von Hispaniola. Dampier lebt ein Jahr unter ihnen, bis ein Hurrikan das Holzfällercamp dem Erdboden gleichmacht.

In diesem Milieu mag er erste Kontakte zu Freibeutern gehabt haben, er macht noch ein paar Handelsfahrten, aber eines Tages kommt er in einen Hafen, wo ein Freibeuterkapitän gerade eine Mannschaft zusammenstellt. Dampier und seine Kollegen lassen ihren Käptn im Stich und heuern an.

Natürlich war auch Dampier, wie alle jungen abenteuerlustigen Menschen, darauf aus, irgendwo vielleicht sein Glück zu machen, aber er betont mehrfach (und man glaubt es ihm gern), dass sein eigentlicher Antrieb die Neugier war, die Lust zu reisen, neues zu entdecken – und zu beschreiben. Schon früh begann er Tagebuch zu führen, und mehr als einmal zeigte sich, dass er seine Manuskripte als seinen wichtigsten Schatz betrachtete.

Einmal, bei der Durchquerung der Urwälder von Darién, erdachte er einen sinnvollen Transportbehälter: ein Bambusrohr, an beiden Enden mit Wachs versiegelt, hielt die Manuskripte bei diesem Gewaltmarsch durch den Dschungel und über reißende Flüsse immer schön trocken. Und als er ein andermal bei den Nikobaren mit seinem Kanu kenterte, legte er eine mehrtägige Pause ein, um seine Papiere am Feuer zu trocknen.

Er scheint insgesamt kein Draufgänger gewesen zu sein, eher ein umsichtiger Reisender, der auch von vornherein eine Veröffentlichung seiner Berichte plante, der soviel wie möglich von der Welt sehen und davon berichten wollte.

Warum wissen wir heute so wenig über ihn?

Das mag daran liegen, dass keine wichtigen Orte nach ihm benannt wurden. Ein paar Inselchen und ein Kaff im Nordwesten Australiens, eine Meerenge in Papua-Neuguinea, das war’s. (Hätte er damals Australien südwärts umrundet, würde Sidney heute vielleicht Dampier heißen – seine starke Abneigung gegen kaltes Wetter ließ ihn die wärmere Route nehmen. Die Gegend um Sydney wurde dann fast hundert Jahre später von Cook „entdeckt“.)

Vielleicht, weil er sich auch als Freibeuter betätigt hat?

Exkurs: Dampier und die Freibeuterei

Die Freibeuterei muss in der damaligen Zeit – noch vor dem goldenen Zeitalter der Piraterie – kein Hinderungsgrund für Ruhm und Ehre gewesen sein.

Auch Francis Drake fuhr als Freibeuter und wird noch heute zu den großen Briten gezählt. Die Grenzen zwischen Piraterie und einem bürgerlichen Leben waren durchlässig. Henry Morgan wurde im späteren Leben zum Vizegouverneur von Jamaica ernannt. Woodes Rogers – unter dem auch Dampier auf Kaperfahrt gesegelt ist – brachte es zum Gouverneur der Bahamas. Dort bekämpften sie nun die Piraterie und brachten so machen alten Kollegen an den Galgen (am erfolgreichsten waren aber letztlich die weitreichenden Amnestieprogramme, die viele Piraten zur Aufgabe ihres Berufes bewegten).

Andere erreichten ihre Begnadigung, weil sie ihrem Land einen Dienst erwiesen. So brachte Bartholomew Sharp eine Sammlung von unschätzbaren Seekarten mit nach England, die er von den Spaniern erbeutet hatte (auch da war Dampier dabei), woraufhin ihm König Charles II vollen Pardon gewährte.

Dampier selbst kehrte nach seiner ersten Weltreise nach England zurück und schrieb sein Buch, welches zum Bestseller wurde und die Royal Society wie auch den Hof des Königs auf ihn aufmerksam machte. Er wurde nie wegen Piraterie belangt und bekam sogar ein eigenes Kommando für eine Forschungsreise, aber dazu später mehr.

Dampier hat mit seinen Freibeuterfahrten nie hinterm Berg gehalten, hat diese Tätigkeit allerdings auch nie glorifiziert sondern ebenso nüchtern beschrieben wie seine Naturbeobachtungen. (Zitat sinngemäß: „Es war ein besonders hübsch gelegenes Städtchen mit einer schön geschmückten Kirche. (…) Als sie uns das Lösegeld verweigerten, brannten wir es nieder.“)

Allerdings war die Freibeuterei auch häufig zumindest halblegal – das hing vor allem davon ab, ob Krieg oder Frieden herrschte. Im Krieg (meist gegen Spanien) wurden vom Englischen König selbst Kaperbriefe ausgegeben, die Kapitäne ermächtigten, die Handelsschiffe des Feindes aufzubringen. Kaperfahrten waren zu der Zeit echte, seriös durchgerechnete Wirtschaftsunternehmen, der Gewinn wurde zwischen der Krone, der Besatzung und den Investoren geteilt. In solchen Zeiten war es durchaus ehrenvoll, als Freibeuter seiner Majestät zu fahren.

Nur leider kam immer wieder der Frieden dazwischen. Bestandteil nahezu jedes Friedensvertrages war auch eine „Ächtung“ der Freibeuterei. Aber natürlich gingen die Freibeuter nicht brav nach hause und machten was anderes, viele von ihnen machten einfach weiter, auch wenn sie jetzt außerhalb des Gesetzes standen – ein Gesetz, das in der Karibik eh nur begrenzte Gültigkeit hatte – das Gebiet war zu groß und zu weit weg und bot Millionen von Schlupfwinkeln und Verstecken. Spanien hatte sich sowieso längst überdehnt und konnte das Gebiet nie vollständig kontrollieren; Großbritannien hatte mit Jamaica gerade mal einen Fuß in die Tür bekommen; Karibische Provinzgouverneure handelten fröhlich mit den Piraten und boten Unterschlupf und Unterhaltung.

Dazu kam, dass die Royal Navy in Friedenszeiten immer Personal abbaute und tausende junger, tatkräftiger und abenteuerlustiger Seeleute in die Arbeitslosigkeit entließ. Jede Phase des Friedens ließ also die Piraterie erst recht aufblühen – bis wieder ein Krieg ausbrach, die Kaperbriefe wurden erneuert und man konnte wieder im Dienste für König und Vaterland kapern gehen. Viele Seeleute fuhren mal bei Händlern, mal bei Freibeutern, und so manche Schiffe waren beides zugleich.

Die Siedler und Kolonisten der Karibik machten gute Geschäfte mit den Piraten, die ja auch ihre Beute irgendwo versaufen wollten und Handelsgüter aus aller Welt im Angebot hatten. Viele Gouverneure kleiner Karibikinseln gaben selbst Kaperbriefe heraus, und auch wenn deren Gültigkeit eher zweifelhaft war, waren sie doch gefragte Dokumente. Piratenkapitäne betrieben sogar einen schwunghaften Handel mit ihnen, auch Blanko-Kaperbriefe waren im Umlauf, wo sich jeder selbst eintragen konnte, um sich zumindest einen Anschein von Legitimität zu bewahren.

Their licences were known as Letters of Marque (…), issued and controlled by admiralties. Letters of Marque were impressive documents, festooned with seals and dressed in impenetrable legalese.
(Gill, S. 73)

„Kaperbriefe waren beeindruckende Dokumente, behangen mit Siegeln und in undurchdringlichem juristischen Kauderwelsch gehalten …“

Einige redeten sich sogar erfolgreich damit heraus, sie hätten in der Ecke der Welt wo sie gerade unterwegs waren, nichts von dem Friedensschluss mitbekommen (was auch tatsächlich nicht abwegig war).

Natürlich kann man das alles als Rechtfertigunsversuche von Kriminellen abtun, aber die ganze Welt war damals äußerst gewalttätig. Bei der Royal Navy waren Körperstrafen Gang und Gäbe, bei sehr kurzen Rationen und schmalem Sold, in London wurden kleine Jungs gehenkt, wenn sie ein Brot oder einen Shilling gestohlen hatten. Öffentliche Folter und Hinrichtungen gehörten zum Kulturprogramm Londons.

In jenen Zeiten, in denen von britischer Fairness noch keine Rede sein konnte, war es nur ein gradueller Unterschied, ob man zur Handelsmarine ging oder Pirat wurde. Oder, wie Bartholomew Roberts es ausdrückt: der Preis für ein Piratenleben ist allenfalls, dass man beim Hängen kurz ein langes Gesicht macht.

„In honest service there is thin rations, low wages and hard labour; in this [Piraterie], plenty and satiety, pleasure and ease, liberty and power; and who would not balance creditor on this side, when all the hazard that is run for it, at worst, is only a sour look or two at choking. No, a merry life and a short one shall be my motto.“
Bartholomew Roberts

(Gill, S. 80)

Ein weiterer Grund für Dampier, als Freibeuter zu fahren, mag die enorme Mobilität der Piratenschiffe sein, die Spontaneität und Unerschrockenheit, mit der die Mannschaften sich die Welt erschlossen.

Diese Freiheit des Reisens war in der Handelsmarine nicht zu finden, in der Royal Navy schon gar nicht. Wo sonst könnte ein junger Mann, der vor allem die Welt sehen will, fast nach Belieben das Schiff wechseln, und sogar die Richtung mitbestimmen? Ebenso klar ist aber, dass man bei Freibeutern nicht einfach als Passagier mitfahren konnte – man musste schon selbst Freibeuter sein und voll mitziehen. Dampier scheint sich in militärischen Dingen nicht besonders hervorgetan zu haben, hat aber sicher an Überfällen etc. teilgenommen. Das schildert er auch recht unbefangen – eine moralische Bewertung bleibt er uns schuldig.

Das Goldene Zeitalter der Piraterie, als sich die Outlaw-Nation der „Enemies of all Mankind“ bildete, brach erst etwas später an und hatte seinen Höhepunkt nach Dampiers Tod. Die Freibeuterei war jedenfalls kein Grund, warum Willam Dampier heute nahezu vergessen ist.

Vielleicht eignet er sich einfach nicht als Held.

Wer war William Dampier?

Sich der Persönlichkeit Dampiers anzunähern ist schwierig. In seinen Schriften hält er sich sehr zurück und verrät nur mittelbar das ein oder andere über sich selbst.

Sein Schreibstil ist nüchtern und erfrischend unbarock. Weitgehend frei von Vorurteilen und Aberglauben, sind seine Berichte auch im englischen Original noch heute sehr gut zu verstehen, was für Texte seiner Zeit nur selten der Fall ist. Zuweilen zeigt er, dass er durchaus empathiefähig ist, etwa wenn er sehr liebevoll die Begegnung schildert, als sich zwei Indios das erste mal seit Jahren wiedersahen (Der eine hatte auf derselben Insel festgesessen wie Alexander Selkirk, aber das ist eine andere Geschichte …). Überhaupt scheint er die Indios (welche die Freibeuter oft begleiteten) mit Respekt zu behandeln und als Persönlichkeiten ernst zu nehmen.

Natürlich war auch Dampier nicht frei vom Rassismus seiner Zeit, Sklaven wurden beispielsweise ganz natürlich als Ladung (und eben auch als Beute) angesehen.

Einmal kam Dampier auf eine glorreiche Idee, als sie gerade eine Ladung von tausend Sklaven vor der Küste Ecuadors gekapert hatten. Er wusste von einer früheren Reise, dass es im Dschungel von Darién (Landenge von Panama), Goldminen der Spanier gab, die diese wegen der feindlichen Indios aufgegeben hatten. Diese Indios waren aber den Freibeutern gute Bekannte und Verbündete. Man solle doch also mit diesen tausend Sklaven die Minen wieder in Betrieb nehmen, dann könne man Freibeuter aus aller Welt anlocken und an dieser strategisch wichtigen Stelle einen Freibeuterstaat gründen. Aus irgendwelchen Gründen wurde dieser Vorschlag nicht weiter verfolgt. Die „Beute“ wurde zurückgelassen.

Schon der junge Dampier war ein sehr guter Navigator, und sein Urteil zählte durchaus etwas unter den Freibeutern, wie viele kleinere Episoden belegen, in denen es um die weitere Fahrtroute oder die (Ab)wahl eines Anführers ging. Er hat aber selbst nie einen Kommandoposten als Freibeuter gehabt.

Er schien sich eher zurückzuhalten, möglicherweise war er ein ziemlicher Eigenbrötler. In den Journalen seiner Mitreisenden wird er so gut wie nie erwähnt. (Viele haben damals Tagebuch geführt. Der große Hans Sloane hat viele davon gesammelt und der Nachwelt erhalten. Hier seien Lionel Wafer und Basil Ringrose erwähnt, die mit Dampier (und hunderten anderen) den Treck durch Darién und die anschließenden Kaperfahrten unternahmen, und deren Tagebücher erhalten blieben.)

Spätere Dokumente legen nahe, dass Dampier auch ein ziemlicher Stinkstiefel sein konnte.
Bei seinen eigenen Kommandos hatte er kein glückliches Händchen. Vieles ging schief, sicher nicht alles seine Schuld, aber vielleicht war er auch, trotz seiner unbestrittenen Fähigkeiten, einfach nicht zum Kommandanten geboren.

Nach einem Kriegsgerichtsprozess gegen ihn lieferte er sich mit seinen Feinden, zum Gaudium der Londoner Gesellschaft, einen zähen Kleinkrieg in dem sich alle Beteiligten gegenseitig mit Prozessen, Schmäh- und Verteidigungsschriften überzogen. Ein eher unschönes Kapitel in dieser spannenden Geschichte.

Deswegen habe ich mich mit der späten Zeit noch nicht so recht beschäftigt, das ist mir alles zu muffig und spießig. Ich mag die Geschichten, die sind wie frische Seeluft, den Aufbruch ins Ungewisse zu einer Zeit, wo es noch wirklich etwas zu entdecken gab.

Ich finde diese ganze Epoche wahnsinnig spannend, es ist unglaublich, wie viele abenteuerliche Lebensläufe es damals gab. Und William Dampier ist immer eine meiner Lieblingsfiguren in dieser großartigen Geschichte gewesen, vielleicht weil er sich von niemandem etwas sagen ließ, weil er sein Ding machte, weil er schon damals ein klassischer Globetrotter war, der die Welt nahm wie sie ist, dem es einfach ums vorankommen ging, ums Umherstreifen, Gucken und Staunen über diesen wunderbaren Planeten.

Quellen

Natürlich zuerst seine eigenen Schriften. Ich habe eine gekürzte Ausgabe auf Deutsch hier liegen (Freibeuter 1683-1691), ansonsten gibt es alle Texte auch online (z. B. als Microfiche-Faksimile bei archive.org)
https://archive.org/search.php?query=creator%3A”Dampier%2C+William+1652-1715″

Werke:

A New Voyage Round the World (1697)
Voyages and Descriptions (1699)
A Voyage to New Holland (1703)
A Supplement of the Voyage Round the World (1705)
The Campeachy Voyages (1705)
A Discourse of Winds (1705)
A Continuation of a Voyage to New Holland (1709)

Die meisten Zitate sind aus:
Anton Gill: The devil’s mariner. A life of William Dampier, Pirate and Explorer, 1651–1715. Michael Joseph, London 1997, ISBN 0-7181-4114-8.

Folgende Biographie habe ich selbst noch nicht gelesen, werde das aber baldmöglichst tun:
Diana Preston, Michael Preston: A Pirate of Exquisite Mind. The Life of William Dampier – Explorer, Naturalist and Buccaneer. Corgi Books, London 2005, ISBN 0-552-77210-0.

Zeitleiste

Bild_4_Dampier_Zeitleiste

Reposted from02mysoup-aa 02mysoup-aa

February 08 2013

O. Dubouclez, Descartes et la voie de l'analyse
Olivier Dubouclez, Descartes et la voie de l'analyse Paris : PUF, coll. "Épiméthée", 2013. 400 p. EAN 9782130606345. Prix 34EUR Présentation de l'éditeur : On a pris l’habitude de voir en l’analyse un instrument logique de décomposition et de clarification des concepts, confirmant du même coup l’évaluation critique qu’en a donnée Kant: l’analyse est un procédé stérile qui ne contribue en rien à l’expansion et au renouvellement des connaissances. Soulignant la cohérence de ses emplois historiques, le présent ouvrage cherche au contraire à rétablir l’analyse en sa fonction inventive: de l’Antiquité au XVIIe siècle, la méthode analytique constitue, en effet, une solution aux insuffisances de la déduction logique s’appuyant sur la construction et le déchiffrement des figures, elle offre une voie à la fois détournée et probante pour la résolution des problèmes. Descartes est l’héritier de cette tradition, mais il est aussi, à maints égards, l’artisan de la conception moderne de l’analyse dont il a fait la voie privilégiée de la connaissance de soi dans les Méditations métaphysiques . Accomplissement heuristique de «l’ordre des raisons» mais aussi aventure temporelle inscrite dans la durée féconde de la méditation, l’analyse se révèle alors l’instrument d’une raison radicalement inventive.
Reposted from02mysoup-aa 02mysoup-aa

November 18 2012

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Heinrich Schütz. Musikalische Exequien - YouTube

Veröffentlicht am 29.03.2012 von Alberto Sosa

Heinrich Schütz. Musikalische Exequien op. 7, SWV 279 - 281

1.- Concierto en forma de misa de funeral alemán
2.- Motete: Herr, wenn ich nur Dich habe
3.- Canticum Simeonis: Herr, nun lässest Du Deinen Diener

La Chapelle Royale
Philippe Herreweghe

November 15 2012

02mydafsoup-01
Play fullscreen
WILLIAM BYRD - CONSORT SONGS .wmv - YouTube

Hochgeladen von Unai Urigoiti-Irizabalbarrena am 21.10.2011

Canciones, con acompañamiento de conjunto de violas da gamba, de William Byrd, interpretadas por la soprano inglesa Emma Kirkby y el consort de violas Fretwork.

April 17 2012

Alle Weisheit ist von Gott

“Kalligraphische Schriftvorlagen”, herausgegeben um 1620 von Johann Hering:
















(Gefunden bei bibliodyssey.blogspot.com)

Reposted fromglaserei glaserei vianunatak nunatak

January 08 2012

02mydafsoup-01

December 29 2011

Dulwich Picture Gallery saves St Cecilia from ruin – but who painted her?

http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pixies/2011/12/11/1323616176506/St-Cecilia-painting-007.jpg

As the rescued baroque picture goes on display following conservation work, the hunt for the artist begins

It was in the most sorry state imaginable – terribly torn, with parts peeling off, no frame, and almost black – and for about 150 years lay unloved at the back of the stores in one of the world's oldest public galleries.

Now, after a campaign that was launched in 2009 to restore it, the Dulwich Picture Gallery has put on display the baroque painting of St Cecilia, the patron saint of music – and it has turned out to be something of a stunner.

"This picture is a total dream to work on," said the gallery's chief curator, Xavier Bray. "Paintings that need a total restoration tend to be very exciting. There's always that chance you might uncover a lost Caravaggio; highly unlikely, but a chance certainly of uncovering a very good picture."

The painting looks wonderful, shines a light on the fascinating history of the gallery itself, and also raises a new mystery: just who was the painter?

The work was bought in 1790 by one of the gallery's founders, Noel Joseph Desenfans, under the impression it was by the Bolognese master Annibale Carracci. Bray said it was "not good enough" to be a Carracci, but whoever did paint it could have been inspired by the Carracci school.

Desenfans and his business partner Sir Francis Bourgeois, the gallery's other founder, thought they had a masterpiece and so wanted it hung prominently in the "skylight" room of the beautiful home they shared in what is now Hallam Street, in the West End of London.

They also wanted it hung as a companion piece to a portrait of the actor Sarah Siddons by their friend Joshua Reynolds. But that meant making it much bigger, a job that Bourgeois, a not terribly distinguished landscape painter, took on with vigour.

Exactly what was on their mind is open for debate. "I wonder whether it was about the personification of theatre on one side and in St Cecilia the personification of music," said Bray.

They may also have been paying homage to their friend Reynolds, elevating his place in art history by placing work by the still-alive English artist in the same room as Bolognese masters.

There is talk about the relationship between the two founders; some have even speculated of a ménage a trois involving Mrs Desenfans. Certainly they were close as all three are buried together in the gallery's mausoleum, their bones mixed up because of a German wartime bomb.

Whatever the truth, the Bourgeois additions were not a good thing. In 1842 the Victorian art critic Anna Jameson wrote that she had "seldom seen a picture so shamefully maltreated – so patched and repainted … [Sir Francis Bourgeois's] hand is clearly distinguishable."

Bray said: "These additions very quickly started to peel off and then eventually the canvas gets ripped and slashed and was almost totally black. It ended up in a really sad state."

In 2009 the Friends of Dulwich Picture Gallery adopted the painting and the results of the spectacular conservation can now be seen.

The gallery now very much wants to establish who the painter is.

Bray has tried all his friends in the curating world and been through all the artists of the Bolognese, Neapolitan and Veronese schools. "I've been trying all over Italy to find a similar hand. It is a really tricky one but now it's cleaned, people will be able to make a more educated guess."

Bray's best guess so far – a wild one, he cheerfully admits – is that it could be the work of a woman artist. He is aware he might be criticised for a hunch that is partly based on the artist's attention to the detail of what St Cecilia is wearing, her jewellery, and her hair. "There is a woman artist called Ginevra Cantofoli who trained in Bologna.

"I need to see much more by her and I need to go and see her work, but it does seem uncannily close.

"I'm sure it will happen one day, I'll find out who painted it. It will probably come from being in Italy, having a good lunch and stumbling in to a church and seeing an altarpiece by the same hand."

There are many other possibilities and Bray said he can sound like he's naming the Italian football team when speculating. "It's still a mystery but it's a fantastic conundrum for the gallery to have. It may even be a painting by a good painter early in his career. Could it be an early Guercino when he hasn't got it quite right?"

The painting now hangs at eye level at Dulwich, near a painting that is definitely by Carraccia, around the corner from the Reynolds and not far from a painting that Desenfans and Bourgeois also once hung in their skylight room.

Domenichino's The Adoration of the Shepherds was sold by the then cash-strapped Dulwich in the 1970s but has been loaned back to them by the National Gallery of Scotland to help the gallery celebrate its 200th birthday.

Bray admits he was not always a fan of the restored painting.

"It has grown on me, I have to admit. When I first saw her I thought her expression was pretty weedy, but it's grown on me.

"It is a good example of a baroque 17th century Bolognese painting and Dulwich is the place to come for anyone interested in the baroque."

Great Restorations

One of the trickiest restorations of recent decades was the National Gallery's huge altarpiece, Cima's The Incredulity of St Thomas, partly because of the sorry state it has been in for much of the last 200 years. Commissioned in 1497 and completed in 1504, the altarpiece was already in bad condition when it was submerged in the salty water of Venice's Grand Canal in the 1820s. The flood, at the Accademia, caused major damage but did not stop the National Gallery buying it in 1870 for £1,800.

The work needed almost continuous blister laying. In 1947, when the extremely cold winter led to the gallery's heating being turned up, it suffered more flaking than any almost any other picture.

It was not until 1969 that it was taken out of the stores and the dramatic decision was made to transfer the painting to a new panel. It was an enormous risk but successful and the work now looks serenely down on visitors to room 61.

John Martin's The Destruction of Pompeii and Herculaneum was also the victim of flood. This time it was 1928 and the desperately out of fashion Victorian painter's work was in Tate's basement stores on Millbank. The Tate suffered its worst flood when the Thames burst its banks, causing terrible damage to works.

The Martin was torn in two and lost about a fifth of its surface, including the volcano. It was considered "damaged beyond repair".

In 2010, with this year's big Martin show in mind, it was decided to restore the painting's missing section.

Now, if you look very closely, you can see which is Martin's brushwork and which is restorer Sarah Maisey's. She said: "I've tried to tone down a lot of the detail. I wanted the overall impact of Martin's work to have been retained but ultimately wanted people to be able to appreciate what was left of John Martin's work."


guardian.co.uk © 2011 Guardian News and Media Limited or its affiliated companies. All rights reserved. | Use of this content is subject to our Terms & Conditions | More Feeds


November 23 2011

02mydafsoup-01

Händel's Ode for the Saint Cecilia's Day, 1739
- poetry: John Dryden - Song for the Saint Cecilia's Day 1687
  

Overture, recitativo accompagnato & chorus

From harmony, from Heav’nly harmony
          This universal frame began.
     When Nature underneath a heap
          Of jarring atoms lay,
     And could not heave her head,
The tuneful voice was heard from high,
          Arise ye more than dead.
Then cold, and hot, and moist, and dry,
     In order to their stations leap,
          And music’s pow’r obey.
From harmony, from Heav’nly harmony
          This universal frame began:
          From harmony to harmony
Through all the compass of the notes it ran,
     The diapason closing full in man.

[...]

whole poem with detailed explanations: DRYDEN AND HANDEL

Youtube Playlist (~1h 30 min, not embeddable) with excerpts, readings and short commentaries

- Henry Purcell: Hail, bright Cecilia (text based on Dryden)
- G.F. Händel: Ode for the Saint Cecilia's Day (text by Dryden)
- Joseph Haydn: Missa Cellensis (Cäcilienmesse)




SAINT CECILIA - 1618 - DOMENICHINO (1581-1641)
MUSÉE DU LOUVRE, PARIS


Saint cecilia

St. Cecilia's Day - 22nd of November
- Catholic Encyclopedia
- Wikipedia
Reposted bysiriusminerva siriusminerva

November 19 2011

02mydafsoup-01
Play fullscreen
J. H. Schmelzer-Sonata III in G minor

Uploaded by evoimeneovde on Jul 24, 2010

// Johann Heinrich Schmelzer (c.1620--23 -- between 29 February and 20 March 1680) was an Austrian composer and violinist of the Baroque era. Almost nothing is known about his early years, but he seems to have arrived in Vienna during the 1630s, and remained composer and musician at the Habsburg court for the rest of his life. He enjoyed a close relationship with Emperor Leopold I, was ennobled by him, and rose to the rank of Kapellmeister in 1679. He died during a plague epidemic only months after getting the position.

Schmelzer was one the most important violinists of the period, and an important influence on later German and Austrian composers for violin. He made substantial contributions to the development of violin technique and promoted the use and development of sonata and suite forms in Austria and South Germany. He was the leading Austrian composer of his generation, and an influence on Heinrich Ignaz Biber.
Schmelzer was born in Scheibbs, Lower Austria. Nothing is known about his early years, and most of the surviving information about his background was recounted by the composer himself in his petition for ennoblement of 1673. He described his father as a soldier, but in another document, the 1645 marriage certificate of Schmelzer's sister Eva Rosina, he is listed as a baker. Schmelzer does not mention his father's name, but Eva Rosina's marriage certificate does: Daniel Schmelzer. At any rate, it remains unclear where and from whom Schmelzer received primary music education. His activities before 1643 are similarly unknown--the composer is first mentioned in a document dated 28 June 1643, relating to his first marriage. He is referred to as a cornettist at St. Stephen's Cathedral (Stephansdom), Vienna. The date of his arrival to Vienna is unknown, but he probably worked at the court chapel in late 1630s, in the employ of Ferdinand II and, after 1637, Ferdinand III. Schmelzer's colleagues at the chapel included such distinguished composers as Johann Jakob Froberger, Giovanni Valentini, and Antonio Bertali.

Schmelzer was officially appointed court violinist in 1649. Our knowledge of his position, duties, and activities is incomplete. He apparently rose to prominence as a violin virtuoso, as well as a composer, and enjoyed a close relationship with Emperor Leopold I, who was a well-known patron of the arts and a composer himself. Schmelzer started publishing his music in 1659. He was appointed vice-Kapellmeister on 13 April 1671. On 14 June 1673, after the composer petitioned for ennoblement, the Emperor raised Schmelzer to the ranks of nobility; Schmelzer now added von Ehrenruef to his name. Eventually, after his predecessor Giovanni Felice Sances had died, Schmelzer became Kapellmeister, on 1 October 1679. Unfortunately, he fell victim of the plague early in 1680, and died in Prague, where the Viennese court moved in an attempt to evade the epidemic.
Schmelzer attained a high reputation in a field (violin playing and violin composition) which at the time was dominated by Italians; indeed, one traveler referred to him in 1660 as "nearly the most eminent violinist in all of Europe". Schmelzer's Sonatae unarum fidium of 1664 was the first collection of sonatas for violin and basso continuo to be published by a German-speaking composer. It contains the brilliant virtuosity, sectional structure, and lengthy ground-bass variations typical of the mid-baroque violin sonata.

Schmelzer was the foremost Austrian composer of instrumental music of his day, and had an important influence on the Austrian violinist and composer Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704), who is believed to have been one of Schmelzer's students.


http://en.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Schmelzer //



quote from the text to the video

-----------------------------------------------

there are no indications concerning the interprets - IMO it should be Music of the Spheres - read here more about the ensemble via https://magnatune.com/artists/spheres (the linked recordings have in the online version spoken adds during and between the diverse music pieces & movements).



November 16 2011

02mydafsoup-01
Renaissance Dance Music by Michael Praetorius (1571-1621) form Terpsichore

youtube playlist (~20 Min)

---------------------------


Terpsichore - Muse
Wikipedia: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Terpsichore

// ..."delight of dancing" was one of the nine Muses, ruling over dance and the dramatic chorus. She lends her name to the word "terpsichorean" which means "of or relating to dance". She is usually depicted sitting down, holding a lyre, accompanying the dancers' choirs with her music. She is sometimes said to be the mother of the Sirens by Achelous. Her name comes from the Greek words τέρπω ("delight") and χoρός ("dance").

[...] //

November 14 2011

02mydafsoup-01
Alessandro Scarlatti (1660-1725) & Francesco Durante (1684-1755)

2 Concerti (F. Durante) and 1 Motet (A. Scarlatti - Lauda Jerusalem - Psalm 147 [paraphrase])
youtube playlist (~30 min)

November 11 2011

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Marin Marais (1656-1728) - Sonnerie de Ste. Genevieve du Mont de Paris (1723) - 

Uploaded by theprof1958 on Dec 25, 2009

Ralph Rousseau Meulenbroeks, viola da gamba (in the picture)
Pieter Jan Belder, clavicembalo
Rémy Baudet, violino

more from the same cellist
http://magnatune.com/artists/albums/meulenbroeks-marais/

------------------------------------------------

http://en.wikipedia.org/wiki/Marin_Marais

Marin Marais (31 May 1656, Paris -- 15 August 1728, Paris) was a French composer and viol player. He studied composition with Jean-Baptiste Lully, often conducting his operas, and with master of the bass viol Monsieur de Sainte-Colombe for 6 months. He was hired as a musician in 1676 to the royal court of Versailles. He did quite well as court musician, and in 1679 was appointed "ordinaire de la chambre du roy pour la viole", a title he kept until 1725.


He was a master of the basse de viol, and the leading French composer of music for the instrument. He wrote five books of Pièces de viole (1686-1725) for the instrument, generally suites with basso continuo. These were quite popular in the court, and for these he was remembered in later years as he who "founded and firmly established the empire of the viol" (Hubert Le Blanc, 1740). His other works include a book of Pièces en trio (1692) and four operas (1693-1709), Alcyone (1706) being noted for its tempest scene.

Titon du Tillet included Marais in Le Parnasse françois, making the following comments on two of his pieces:
" A piece from his fourth book entitled The Labyrinth, which passes through various keys, strikes various dissonances and notes the uncertainty of a man caught in a labyrinth through serious and then quick passages; he comes out of it happily and finishes with a gracious and natural chaconne. But he surprised musical connoisseurs even more successfully with his pieces called La Gamme [The Scale], which is a piece de symphonie that imperceptibly ascends the steps of the octave; one then descends, thereby going through harmonious songs and melodious tones, the various sounds of music. "

As with Sainte-Colombe, little of Marin Marais' personal life is known after he reached adulthood. Marin Marais married a Parisian, Catherine d'Amicourt, on September 21, 1676. They had 19 children together.

Facsimiles of all five books of Marais' Pièces de viole are published by Éditions J.M. Fuzeau. A complete critical edition of his instrumental works in seven volumes, edited by John Hsu, is published by Broude Brothers. Marais is credited with being one of the earliest composers of program music.[1] His work The Gallbladder Operation, for viola da gamba and harpsichord, includes composer's annotations such as "The patient is bound with silken cords" and "He screameth."[1]





November 07 2011

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Passacaglia by Alessandro Piccinini 1566-1638

yt-video uploaded by BaroqueMusicOnly on Dec 21, 2010

// Alessandro Piccinini (December 30, 1566 -- ca. 1638), was an Italian lutenist and composer.

Piccinini was born in Bologna into a musical family: his father Leonardo Maria Piccinini taught lute playing to Alessandro as well as his brothers Girolamo (d. 1615) and Filippo (d. 1648). He held appointments at the Este court in Ferrara (from 1582 to 1597) and with Cardinal Pietro Aldobrandini, papal legate at Bologna and Ferrara. Piccinini died around 1638, probably in Bologna.

He is best known for his two volumes of lute music: Intavolatura di Liuto et di Chitarrone, libro primo (Bologna, 1623) and Intavolaturo di Liuto (Bologna, 1639), the latter published posthumusly by his son Leonardo Maria Piccinini. The 1623 collection is of particular importance because of Piccinini's lengthy preface, which includes a detailed manual on performance, as well as claims to have invented the archlute (Piccinini also made important modifications to the chitarrone). Piccinini concentrated on toccatas, courantes and galliards, as well as different kinds of variations. No other works by Piccinini are known; his music for La selva sin amor, the first opera performed in Spain, composed by his brother Filippo Piccinini is lost.

Passacaglias for lute have been composed by figures such as Alessandro Piccinini, G. H. Kapsberger, Sylvius Leopold Weiss, Esaias Reusner, Count Logy, Robert de Visée, Jacob Bittner, Philipp Franz Lesage De Richee, Gleitsmann, Dufaut, Gallot, Denis Gaultier, Ennemond Gaultier, and Roman Turovsky-Savchuk, a passacaglia for bandura by Julian Kytasty, and for baroque guitar by Paulo Galvão, Santiago de Murcia, Francisco Guerau, Gaspar Sanz, and Marcello Vitale. //

quote from the yt-video text

September 02 2011

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Dietrich Buxtehude  - Chamber Music (~52 min)


yt permalink
yt account: TheGravicembalo2

-------------------------------------------

Dieterich Buxtehude  [WP - EN] (German pronunciation: [ˈdiːtəʁɪç bʊkstəˈhuːdə], also Dietrich; Danish Diderich [ˈdidəʁɪk buksdəˈhuːðə], equivalent to the modern Diderik) c. 1637-1639 - May 1707


-------------------------------------

of the International Dieterich Buxtehude Society

Documents         go to Music>>

The Buxtehude-Werkverzeichnis (List of Works), updated 2010
open as a PDF file>>
open as a Word-Document>>

The Buxtehude Bibliography, updated August 2010 by Sylvia Budde-Manhart (Lübeck)
open as a PDF file>>
open as a Word-Document>>

------------------------------------------------

July 11 2011

7061 121a 500

centuriespast:

The Months / Julius Caesar (July)

Print made by Jacobus Harrewyn
Published by Wilhelm Koningh 
in Amsterdam 
1698

British Museum

Reposted fromjohnstaedler johnstaedler

June 11 2011

Rätsel zum Wochenende

Da die naturwissenschaftlichen Rätsel immer schnell gelöst wurden, diesmal etwas aus einem anderen Bereich. Wir suchen einen Kunstgegenstand und seinen Standort.

Dem Sieger winkt wie immer ewiger Ruhm und als besondere Anerkennung ein Schälchen frischer Sprossen.

..............................

// oAnth

Google Suche: Türkenmadonnen

2 pdfs zu Türkenmadonnen:


a) Das religiös geprägte Türkenbild

b) Feindbild Islam – Feindbild Christentum

die hier gemeinte Madonna (Bild)

Ein versteckte Tücke bei dem Rätsel ist der verschlüsselnde Umgang mit dem Homonymen-Paar - "ahr" und "aar"

Etymologien:

zu 'ahr' -

zu 'aar'


Und zu guter letzt das ganz besondere Zitat für Leute mit Sendungsbewusstsein, die sich der charismatischen Neigung zur großen geschichtlichen Aufgabe gewachsen fühlen.


Türkenmadonnen im Kreise Ahrweiler [~1958]

"... So bildet das Kunstwerk von Ahrweiler inhaltlich, trotz vieler Übereinstimmungen mit den vorbeschriebenen, eine interessante Variante unseres Themas. Knüpfen wir zum Schlüsse dieser Studie an die Gedanken an, die wir eingangs zum Ausdruck brachten: Es ist nicht mehr der Islam, der das christliche Abendland bedroht: diesmal kommt die Gefahr aus dem von kommunistischmaterialistischen Ideologen durchsetzten Nahen und Fernen Osten. Sie wird nur dann unabwendbar sein, wenn das Abendland nicht mehr die innere Kraft aufzubringen vermag, ihr zu begegnen. Letztlich wird der Untergang des Abendlandes nicht durch militärische Pakte und Rüstungen gebannt, sondern durch Besinnung auf die Macht christlichen Glaubens und Betens, wie sie einst in den Kunstwerken, die hier vorgestellt wurden, so eindringlich und mitreißend Gestalt annahm."
Reposted fromsofiasinports sofiasinports

May 16 2011

02mydafsoup-01
via Theatinerkirche https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Theatinerkirche_(München)

Blick in die Kuppel der Theatiner-Kirche am Odeonsplatz in München
View in the cupola of the Theatines Church in Munich 
02mydafsoup-01
via Morbid Anatomy: Robert Burton’s "The Anatomy of Melancholy" on the BBC | Beautiful Corners | Scoop.it


The BBC Radio 4’s In Our Time has just produced an episode about Robert Burton's 17th masterwork The Anatomy of Melancholy; the book is essentially a 17th Century multi-disciplinary investigation of what was then known as melancholy, and, as the BBC describes, brings together "almost two thousand years of scholarship, from Ancient Greek philosophy to seventeenth-century medicine. Melancholy, a condition believed to be caused by an imbalance of the body’s four humours, was characterised by despondency, depression and inactivity. Burton himself suffered from it, and resolved to compile an authoritative work of scholarship on the malady, drawing on all relevant sources."

Can't wait to give this a listen!

You can listen to the episode by clicking here. Found on the Advances in the History of Psychology website; click here to read full post.

Image: Frontspiece to Robert Burton’s The Anatomy of Melancholy, or The Anatomy of Melancholy, What it is: With all the Kinds, Causes, Symptomes, Prognostickes, and Several Cures of it. In Three Maine Partitions with their several Sections, Members, and Subsections. Philosophically, Medicinally, Historically, Opened and Cut Up, 1621
Reposted bysergelanmi sergelanmi
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl