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02mydafsoup-01
Die taktische Ausrichtung der Urheberrechtslobby geht m.E. von dem Kalkül aus, dass aufgrund einer  unablässigen legislativen Beanspruchung der Entscheidungsträger auf nationaler und internationaler Ebene (Zensursula, Elena, Galloreport, Swift, ACTA, Combating Online Infringement and Counterfeits Act, etc. ICANN), sich die Rechtslage auf den diversen legislativen Rechtsfindungsprozessen höchst unübersichtlich und für die öffentliche Meinung kaum nachvollziehbar gestaltet. Das Ergebnis sind in der Öffentlichkeit als auch in den Gremien und Parlamenten unübersehbare Kompetenzlücken, die  der Möglichkeit zu wie auch immer gearteter Manipulation in der Gesetzgebung Tür und Tor öffnet.

Was sich hierbei schlussendlich erwarten lässt,  ist  ein löchriges Urheberrechtssytem sowie ein x-beliebig definierbares Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit, das sich je nach Land und Mehrheitsverhältnissen beliebig formen und verformen lässt und somit mehr denn je ökonomisch den Intentionen der Film-, Musik- und Softwarebranche, aber eben nicht nur dort, sondern nicht minder den langen Wunschlisten auf zensierende Einflussnahme durch die jeweiligen politischen Mehrheits- und Machtverhältnisse (siehe u.a. Rundfunkänderungsvertrags-Regelung und die hier thematisierte us-amerikanische Initiative) entgegenkommt.

oanth - muc - 2010923
Reposted bykrekk krekk

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Schweinderl