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Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verwandelte die Deutschen in ein Volk von Dichtern. Nach einer Schätzung des Literaturkritikers Julius Bab gingen im August 1914 täglich etwa 50 000 Kriegsgedichte in den Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften ein. An der «poetischen Mobilmachung», so Babs Ausdruck, beteiligten sich auch die professionellen Schriftsteller. Euphorische Gesänge, die Deutsche und Österreicher beim Gang in die Schlacht beseligen sollten, sind überliefert von Richard Dehmel, Gerhart Hauptmann, Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Alexander Schröder (um nur die bekanntesten zu nennen). In Prosa sekundierten ihnen Epiker wie Thomas Mann und Alfred Döblin, Philosophen wie Max Scheler und Paul Natorp, Theologen wie Ernst Troeltsch und Adolf von Harnack, Soziologen wie Georg Simmel und Werner Sombart.

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Deutsche und englische Lyrik im Krieg: Kriegserlebnis und Dichtung | Manfred Koch - Literatur und Kunst Nachrichten - NZZ.ch - 2014-01-25

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