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02mydafsoup-01
Viele die hier posten glauben, durch die (von den Studierenden abgelehnten) Studienreformen steige die Verwertbarkeit des Studiums.
In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall: durch die Bologna-Struktur, das Bacchalaureat, die Betonung von "Einführngskursen" und neue strikte Curricula wird genau die Schwäche der österreichischen Studierenden (und Maturanten) verstärkt, nämlich, kaum eigenständig zu einem Problem recherchieren zu können.
Berufsvorbereitung wird hier als "Auswendiglernen" von ihrgend einem vorgekauten Skript oder Lehrbuch missverstanden. genau das ist aber auch in der heutigen "gehobenen" Arbeitswelt nicht das Hauptkriterium, auf das es ankommt.
Auch die "braven" Studis, die jetzt über die Audimax-besetzer verärgerrt sind, irren sich: Nach ihrem ,angestreberten Lehrbuch-Wissen, das sie mit tausenden anderen teilen, wird einmal kein Hahn krähen; es kommt darauf an, Nischen zu entdecken und flexibel lernen zu lernen. Die Uni-reformen gehen also in die völlig falsche Richtung und Widerstand dagegen ist sinnvoll und sachlich richtig.
Die Presse - Forumskommentar
Reposted fromschlingel schlingel

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Schweinderl