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02mydafsoup-01

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In Deutschland nimmt die von der Industrie induzierte Forschung weiterhin zu. Verlässliche quantifizierbare Daten hierüber gibt es allerdings nicht. Für eine verantwortungsvolle Forschungs- und Bildungspolitik wäre es wichtig, die Forschungsschwerpunkte einzelner Industriezweige auch quantitativ überschauen zu können. Deshalb ist vor allem mehr Transparenz erforderlich.

Es braucht dringend ein transparentes Register für Forschungsmittel in Deutschland. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie dieses Register aussehen könnte, wer es betreiben sollte und wie dessen Daten öffentlich gemacht werden sollten.

Deutschland sollte auch – wie andere Länder es bereits getan haben – den Straftatbestand des Wissenschaftsbetrugs bei Irreführung oder Verfälschung von wissenschaftlichen Ergebnissen oder Daten einführen und ernsthaft verfolgen.

Um Fehlentwicklungen zu verhindern und mehr Transparenz in Forschung und Lehre zu bringen, müssen die Tatbestände der Vorteilsannahme und der Bestechlichkeit in der Forschungslandschaft weiter konkretisiert werden. ExpertInnen, die materielle oder finanzielle Abhängigkeiten zu Herstellern oder Sponsoren haben, müssen sachliche Begünstigungen beziehungsweise die finanzielle Größenordnung öffentlich machen. Sie sind von der Berufung in normsetzende Gremien auszuschließen und dürfen nicht in staatlichen Beratungs- oder Beschlussgremien mitentscheiden. Sie dürfen nur als nicht stimmberechtigte Teilnehmer von Anhörungen fungieren.

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Das deutsche Wissenschaftssystem ist korrupt: Skrupellose Akquise von Drittmitteln | taz.de 2012-03-28 via nachdenkseiten.de 2012-04-05 (Hinweise des Tages)
Reposted byhermznpaket

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Schweinderl