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„Topmanager üben Kapitalismuskritik“, „Geld regiert die Politik“ – Berlin bleibt stramm auf Neoliberalismus-Kurs

Nach kritischen Meldungen über die Folgen der neoliberal geprägten Politik und über den Demokratie zerstörenden Einfluss der Finanzwirtschaft auf die Politik vom vergangenen Herbst melden sich jetzt weitere Manager zu Wort. (Siehe unten Anlage 1.) Außerdem berichtet Spiegel Online nüchtern aus Amerika: „Geld regiert die Politik“ (Anlage 2.) Unberührt von diesen realen Erfahrungen, kürt man in Berlin in knapp zwei Wochen einen Menschen zum Bundespräsidenten, der dies alles bestreitet, fast alles beschönigt und Kritiker abgekanzelt. „Der falsche Präsident“ – so heißt mein Büchlein, das ich in den letzten Tagen geschrieben habe. Albrecht Müller

Albrecht Müller - Der falsche Präsident

Deshalb war ich auf den NachDenkSeiten in der letzten Woche wenig präsent, was ich zu entschuldigen bitte.

„Der falsche Präsident“ erscheint bei Westend, Frankfurt, am Freitag, den 16. März. Wenn Sie interessiert sind, dann machen Sie bitte Ihre Buchhandlung darauf aufmerksam. Weitere Informationen wie zum Beispiel auch das Inhaltsverzeichnis folgen in den nächsten Tagen.

Ich habe dieses Buch geschrieben, weil mir, je mehr ich mich mit Joachim Gauck und mit dem Umfeld und den Gründen seiner Nominierung beschäftige, klar wird, dass wir es hier mit einer Art „Anti-Hessel“ zu tun haben. Gaucks Botschaft lautet: „Empört euch nicht!“.

So gesehen ist er um vieles weiter hinter dem Mond als der Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens und Thyssen Krupp, Gerhard Cromme oder als der Chef von Bosch. Diese Wirtschaftleute haben immerhin erkannt, welche fatale Systemänderung durch das Treiben der Finanzmarktakteure eingetreten ist und wie gefährlich dies für die reale Wirtschaft ist.

Anlage 1:

Cromme und Kleinfeld
Topmanager üben Kapitalismuskritik

Führende deutsche Manager haben sich in die Kapitalismusdebatte eingeschaltet. Multiaufsichtsrat Gerhard Cromme spricht von einer “echten Krise”, die er ebenso wie Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld auf entfesselte Finanzmärkte zurückführt. Beide bekennen sich zur sozialen Marktwirtschaft.
(…)
Quelle: Manager Magazin

Anlage 2:

US-Wahlkampf
Geld regiert die Politik
Von Sebastian Fischer und Marc Pitzke, Washington und New York
Der US-Präsidentschaftswahlkampf 2012 wird der teuerste und härteste aller Zeiten. Mit normalen Parteispenden ist die PR-Schlacht nicht mehr zu finanzieren – milliardenschwere Lobbygruppen stoßen in die Lücke. SPIEGEL ONLINE zeigt, wer hinter der Schwemme schmutzigen Geldes steckt.
Die Gruppe kam und ging völlig unbehelligt. Um sich ihre Privatsphäre zu sichern, hatte sie unter Decknamen fast das komplette Renaissance Esmeralda Resort reserviert, rund 500 Zimmer. Das Luxushotel bei Palm Springs schloss angeblich seine Restaurants, gab den meisten Mitarbeitern frei und postierte Wachmänner rund ums Gelände….
Quelle: SPIEGEL Online

Reposted bykrekkoblivisceturimaginibus

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